Griechische Wahrnehmungen des deutschen Verhaltens im Zuge der EU-Währungskrise
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.09.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
75 (Printausgabe)
Dateigröße
683 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656700579
Als Interesse Deutschlands galt es, Griechenland bei seinen Bemühungen um den Verbleib im Währungsraum der Eurozone zu unterstützen und eine Staatsinsolvenz zu verhindern. Für die Gewährung der dafür nötigen Finanzmittel verpflichtete sich Griechenland im Gegenzug zu Sparauflagen und einer regelmässigen Kontrolle durch die Troika , da das vordergründige Interesse des Landes in der Konsolidierung seines Staatshaushaltes lag.
Aus der ökonomischen Dominanz Deutschlands innerhalb der Europäischen Union ergab sich eine hegemoniale Stellung, die in den Kreditverhandlungen von Bedeutung war. Entsprechend rückte der Kreditgeber in den Fokus der Wahrnehmung der griechischen Gesellschaft. Diese Wahrnehmung wird als Katalysator verstanden, der die bilateralen Beziehungen der beiden EU-Staaten zueinander erheblich prägen dürfte. Ob und wie diese Prägung der Staatsbeziehungen erfolgt ist, soll jedoch nicht Thema der Arbeit sein. Vielmehr wird ein Teilbereich dieses Komplexes untersucht: die Frage danach, wie die Griechen die deutsche Krisenpolitik wahrgenommen haben. Denn innerhalb der griechischen Bevölkerung sorgte der Schock der Finanzkrise nicht nur für die Auseinandersetzung mit Versäumnissen von Gesellschaft und Politik im eigenen Land; es entstanden auch Fragen nach der Angemessenheit von Auflagen und
Konsolidierungsmassnahmen, sodass eine Entwicklungsdynamik in der Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfand. Für die vorliegende Arbeit sind ebendiese Sichtweisen der Gesellschaft von Interesse. Ihnen widmet sich die Forschungsfrage "Wie wirkt sich die Krisenpolitik des EU-Hegemons Deutschland im Zuge der EU-Finanzkrise auf die Wahrnehmung in der griechischen Gesellschaft aus?"
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