Jan Hus als Kirchenreformator und das Verhältnis zu seinem Lehrmeister Wyclif
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.09.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-73587-8
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Sprache: Deutsch, Abstract: "Mich ziehen seine Schriften an, durch die er alle Menschen zum Gesetz Christi zurückzuführen sucht, besonders die Geistlichen, dass sie die Pracht und die Herrschaft der Welt fahren lassen und mit den Aposteln leben, nach dem Gesetz Christi.[...]" . Dieses Zitat ist für mich Ausdruck einer Faszination und Hingabe, die Hus verkörperte und für die der Tscheche sogar seinen eigenen Tod in Kauf nahm. Diese Fähigkeit, eine Wahrheit für sich zu entdecken, sie zu verinnerlichen und zu seinem ganzen Lebensinhalt werden zu lassen, fasziniert mich wiederum an Jan Hus. Nachdem ich vergangenes Semester eine Vorlesung über grosse Philosophen des 13. und 14. Jahrhunderts besucht habe, in der ich auch mit einigen theologischen Schriften Wyclifs in Berührung kam, war die Nähe zur hussitischen Lehre natürlich unverkennbar. Je intensiver ich mich allerdings mit Literatur zu dem Südböhmen und seinen Werken beschäftigte, desto deutlicher erkannte ich auch einen gewissen Dissens unter den Autoren, vor allem in Bezug auf die Bewertung der theologischen wie reformatorischen Eigenleistung des Jan Hus . Die Meinungen hierzu sind breit gefächert; einige unter ihnen fällen - vom reinen Schriftvergleich ausgehend - ein negatives Urteil über den tschechischen Theologen, andere schildern ihn als einzigen Grund für Wyclifs Berühmtheit post mortem. Diese Brisanz in der Forschung schien mir, wenn auch möglicherweise hier und da von regionaler Zugehörigkeit des jeweiligen Autors beeinflusst, äusserst interessant und bildete zusammen mit meinem allgemeinen Interesse an dem Verhältnis dieser beiden Theologen die Grundlage für meine Seminararbeit. Nun scheint es mir noch wichtig anzumerken, dass ich keinesfalls einen vollständigen Vergleich der beiden Theologen anstrebe, da dies die Lektüre und Interpretation der gesamten Literatur des Jan Hus und John Wyclif voraussetzt, was den Rahmen dieser Arbeit bei Weitem sprengen würde. Vielmehr möchte ich mir auf der Basis einiger wissenschaftlicher Meinungen zu meinem Thema und prägnanter Quellenauszüge ein eigenständiges Bild zum Verhältnis der beiden machen, welches ich anschliessend belegen und erläutern werde. [...]
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