Der ideale Umgang mit Fehlern (in Organisationen) durch eine konstruktive Fehlerkultur und organisationales Lernen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.09.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
486 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656757320
23 Prozent der Verbraucher hatten Probleme mit ihren Strom-, Gas- und Wasserversorgern. Der Handel wies eine Fehlerquote von 41 % auf (vgl. Statista, 2012). Diese Zahlen zeigen dass Fehler gemacht werden, aber sie sagen nicht aus, was bzw. ob die Unternehmen etwas gegen die Fehlerhäufung unternehmen, also welche Unternehmens- oder Fehlerkultur in diesem Sinne vorherrscht. Denn um Kosten aus Schadensersatzansprüchen
oder Reparatur- bzw. Kulanzkosten zu sparen, aber auch um dem Image des Unternehmens nicht zu schaden, sollte eine Minimierung von Fehlern ein wichtiges Unternehmensziel sein. Es gibt allerdings Bereiche, in denen Fehler zu unverhältnismässigen Kosten stehen, wie z. B. im Gesundheitssektor. Hier gibt eine Statistik des Krankenhaus-
Report 2014 Schätzungen preis, bei denen im Jahr 2011 von 0,1% tödlichen Fehlern (19.000 Tote) und 1% Behandlungsfehlern ausgegangen werden kann (vgl. Statista,
2014; Tagesschau, 2014). Da hier Fehler Menschenleben kosten können, ist eine besondere Vorsicht nötig und auch vorhanden. Der Unterschied zwischen der Fehlerquote im Gesundheitssektor (1% Behandlungsfehler) und im Handel (41% u. a. Buchhaltungsfehler) ist verständlicherweise sehr hoch. In bestimmten Organisationen ist eine Tendenz zur Fehlerfreiheit von extremer Bedeutung, hierzu zählen neben der Gesundheitsversorgung auch Betriebe die mit gefährlichen Materialien hantieren, wie Öl- und Gasraffinerien oder aber auch Luftfahrt-, Rüstungs- und Bergbauunternehmen. Jene, die
fatale Konsequenzen bei vereinzelten Fehlern in sich bergen können. Als Beispiel sei hier der Air-France-Flugzeugabsturz am 11. Juni 2009 aufgeführt. Bei dem Flugzeugabsturz sind 228 ums Leben gekommen. Die französische Untersuchungsbehörde für Flugunfälle geht von mehreren schwerwiegenden Fehlern der Besatzung aus (vgl. Spiegel,
2011). Die Arbeit geht der Frage nach, wie ein Unternehmen mit Fehlern umgehen sollte. [...]
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