Das Konzept der Attributionstheorien und die Auswirkungen auf das menschliche Leben und Verhalten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
31.10.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
617 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656827856
Die Frage nach den Ursachen von Ereignissen, die Aristoteles auf diese Weise zusammenfassend beantwortete, stellt sich jeder Mensch jeden Tag in vielen verschiedenen Situationen. So fragen wir uns beispielsweise "Warum hat sich diese Person so verhalten?", "Aus welchem Grund weint das Kind?", "Ist die Person versehentlich gestolpert oder hat er mich etwa aus Rücksichtslosigkeit angestossen?", "Kommt sie immer zu spät oder ist etwas dazwischen gekommen?" oder auch "Was ist der Grund für den Misserfolg in der Klausur?".
Dieses Ergründen der Ursachen für beobachtbares Verhalten des Menschen ist Gegenstand der Attributionstheorie. Sie beschreibt die Methode der Ursachenzuschreibung (engl. to attribute = zuschreiben), die der Mensch Ereignissen und Verhalten zuordnet, wie er darauf aufbauend Bewertungen seiner Beobachtungen vornimmt, um seine alltägliche Umgebung zu verstehen, sie kontrollier- und vorhersehbar zu machen.
Zum Verständnis der Auswirkungen von Attributionen auf Erleben und Verhalten ist es besonders wichtig zu verstehen, wie dieser Prozess der Ursachenzuschreibung funktioniert.
Diese Arbeit betrachtet zunächst das grundlegende Konzept der Attributionstheorien und geht dabei auf die naive Handlungsanalyse von Fritz Heider (1958) ein. Anschliessend wird der Aspekt der attributionalen Theorien aufgegriffen und anhand des Konzeptes der Kausaldimensionen nach Weiner erklärt, wie sich diese Ursachenzuschreibungen auf das menschliche Leben und Verhalten auswirken.
Im Anschluss wird das Stadienmodell attributionaler Aktivität von Stiensmeier-Pelster dargestellt, sowie ein kurzer Überblick über die Bedeutung der Erwartungsänderung, des Selbstwertes und die verschiedenen Attributionsstile gegeben.
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