Die Republik Südafrika zwischen Konsens- und Konkurrenzdemokratie. Eine systematische Analyse nach der Idealtypologie Arend Lijpharts
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
544 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656845997
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Klassiker der vergleichenden Regierungslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Heterogen, multiethnisch, vielsprachig - das sind gesellschaftliche Attribute, die die Chancen der konsensualen Entscheidungsfindung im politischen Prozess grundsätzlich prägen. Sie verweisen auf eine pluralisierte Gesellschaftsstruktur, in der die Inklusion von Minderheiten eine Herausforderung und politischen Notwendigkeit zur gesellschaftlichen Stabilität wird. Darauf zielt das idealtypische
Modell der Konsensdemokratie, welches Lijphart quantitativ in seiner 1999 erschienenen Arbeit zu 36 etablierten liberalen Demokratien im Kontrast zur Mehrheitsdemokratie entwirft.
Demnach eignen sich konsensuale Systeme durch ihre inklusive politische Praxis besser zur Zusammenführung fragmentierter Gesellschaften.
Die Republik Südafrika hat eine übermässig fragmentierte Gesellschaft in zahlreichen Ethnien, Sprachen und kulturellen Zentren. Südafrikas neue Demokratie jährt sich dieses Jahr zum
zwanzigsten Mal, exakt der Zeitraum den Lijphart, wenn auch zugegeben beliebig, als Mindestzeitraum seiner 36 betrachteten Demokratien in seinen "Patterns of Democracy"
angeschlagen hatte. Lijphart zählt Südafrika in den "Patterns" auch zu den 25 "anderen Demokratien, die kontinuierlich demokratisch seit 1990-2000 waren". Damit scheint die Zeit reif
für eine Analyse des politischen Systems Südafrikas anhand Lijpharts Kriterien zur idealtypischen Einordnung.
Zuerst wird diese Hausarbeit den Kriterienkatalog Lijpharts zum Überblick darlegen. Anschliessend wird das Fallbeispiel Südafrika untersucht. Dabei werden die Methoden der
Operationalisierung jeweils vor ihrer direkten Anwendung erläutert. Im Anschluss werden die Ergebnisse im Überblick dargestellt um kritische Rückschlüsse auf Lijpharts Typologisierung und deren Anwendbarkeit zu ziehen.
Modell der Konsensdemokratie, welches Lijphart quantitativ in seiner 1999 erschienenen Arbeit zu 36 etablierten liberalen Demokratien im Kontrast zur Mehrheitsdemokratie entwirft.
Demnach eignen sich konsensuale Systeme durch ihre inklusive politische Praxis besser zur Zusammenführung fragmentierter Gesellschaften.
Die Republik Südafrika hat eine übermässig fragmentierte Gesellschaft in zahlreichen Ethnien, Sprachen und kulturellen Zentren. Südafrikas neue Demokratie jährt sich dieses Jahr zum
zwanzigsten Mal, exakt der Zeitraum den Lijphart, wenn auch zugegeben beliebig, als Mindestzeitraum seiner 36 betrachteten Demokratien in seinen "Patterns of Democracy"
angeschlagen hatte. Lijphart zählt Südafrika in den "Patterns" auch zu den 25 "anderen Demokratien, die kontinuierlich demokratisch seit 1990-2000 waren". Damit scheint die Zeit reif
für eine Analyse des politischen Systems Südafrikas anhand Lijpharts Kriterien zur idealtypischen Einordnung.
Zuerst wird diese Hausarbeit den Kriterienkatalog Lijpharts zum Überblick darlegen. Anschliessend wird das Fallbeispiel Südafrika untersucht. Dabei werden die Methoden der
Operationalisierung jeweils vor ihrer direkten Anwendung erläutert. Im Anschluss werden die Ergebnisse im Überblick dargestellt um kritische Rückschlüsse auf Lijpharts Typologisierung und deren Anwendbarkeit zu ziehen.
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