Das Ende der Bauernwelt Die Sowjetisierung des westweißrussischen Dorfes 1944–1953
Fr. 57.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
06.06.2015
Herausgeber
Sabine Stekel + weitereVerlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
504
Maße (L/B/H)
22.6/14.8/4 cm
Gewicht
816 g
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Markus Krzoska + weitere
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8353-1403-0
Die Breslauer Zeithistorikerin Małgorzata Ruchniewicz behandelt ein zentrales Kapitel der Nachkriegsgeschichte der sowjetischen Teilrepublik Weissrussland: die Sowjetisierung ihres westlichen Teils. Diese Region gehörte bis 1939 zu Polen. Im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes wurde sie der UdSSR zugeschlagen und 1941 vom nationalsozialistischen Deutschland okkupiert und weitgehend zerstört. Nachdem die Region 1944 wieder sowjetisch geworden war, wurde sie einer forcierten Stalinisierung unterworfen. Die brutale Kollektivierung der Landwirtschaft in diesem primär ländlich geprägten Teil der Weissrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik und der gewaltsame Versuch, aus Bauern »Sowjetmenschen« zu formen, zerstörte das weissrussische Dorf, zog gewaltige Migrationsbewegungen nach sich und rief eine antikommunistische Partisanenbewegung hervor. Der vom bis heute autoritär regierten Weissrussland 1994 eingeschlagene Sonderweg ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der dramatischen Umwälzung der Jahre von 1944 bis 1953 zu verstehen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.