Maßnahmen zur Implemetierung von Bibliothekstourismus Angebote für Bibliothestouristinnen und Bibliothekstouristen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
53 (Printausgabe)
Dateigröße
582 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656869573
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Bibliothekswissenschaften, Information Science, Note: 1,2, Fachhochschule Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Bibliotheken verstehen sich gemeinhin nicht als touristische Orte. In Reiseführern finden sich daher oftmals lediglich Hinweise auf architektonische Besonderheiten von Bibliotheksgebäuden. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass Bibliotheken in ihrem Selbstverständnis vor allem Orte des geschriebenen Wortes, der Wissenschaft und Wissensvermittlung darstellen. In den letzten Jahren allerdings zeichnet sich ein Wandel der Bibliotheken hin zum Kompetenzzentrum und Ort der Begegnung ab.
Schon heute, so Hannelore Vogt, gingen Menschen nicht mehr nur in die Bibliothek, um Medien auszuleihen: Mehr als 50% der NutzerInnen besuchen die Bibliothek aus anderen Gründen, etwa um Freunde zu treffen, zu lernen und zu arbeiten (Vogt 2011, 321). Darüber hinaus besuchen viele Reisende Bibliotheken im In- und Ausland, um deren kulturellen Schätze zu besichtigen. Allerdings werden diese BesucherInnen gegenwärtig kaum vor Ort in deutschen Bibliotheken aufgenommen, da der Tourismus kaum bis gar nicht institutionell gelenkt wird. Dabei finden sich hierzu durchaus einige erste Ansätze auf den Internetseiten grosser wissenschaftlicher Bibliotheken, so lautet z. B. der Leitspruch der British Library in London: "Explore the world¿s knowledge" - ein Motto, welches den Erlebnis- und Wissen-schaftscharakter dieser Institution kombiniert und betont. Gleichermassen stellt die Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) den Nutzerinnen und Nutzern eine App zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht, Informationen zu 24 herausragenden Objekten aus der Sammlung auf dem Smartphone mit sich zu führen und so ein Wissenszentrum der Hauptstadt mittels eines mobilen Kommunikationsgeräts zu erkunden.
Hieran wird erkennbar, dass Bibliotheken im Grunde bereits auf den Zeitgeist reagieren, obwohl diesen neuen Ansätze bisher noch eine systematisierte Aufbereitung fehlt, auf deren Basis sich Theorien für eine weitergehende touristische Öffnung der Bibliotheken gründen könnten. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit der Frage beschäftigen, inwiefern es sinnvoll erscheint, mögliche Angebote zur touristischen Öffnung von Bibliotheken zu entwickeln: Welche Chancen und Risiken birgt ein systematisierter institutioneller Bibliothekstourismus? Besonderheiten von Bibliotheken als Bildungsinstitutionen gilt es hierbei im Vorfeld einer touristischen Nutzung zu bedenken: Welche Potentiale und Problemfelder ergeben sich seitens der Bibliotheken, ihrer Leitung, MitarbeiterInnen und StammnutzerInnen?
Schon heute, so Hannelore Vogt, gingen Menschen nicht mehr nur in die Bibliothek, um Medien auszuleihen: Mehr als 50% der NutzerInnen besuchen die Bibliothek aus anderen Gründen, etwa um Freunde zu treffen, zu lernen und zu arbeiten (Vogt 2011, 321). Darüber hinaus besuchen viele Reisende Bibliotheken im In- und Ausland, um deren kulturellen Schätze zu besichtigen. Allerdings werden diese BesucherInnen gegenwärtig kaum vor Ort in deutschen Bibliotheken aufgenommen, da der Tourismus kaum bis gar nicht institutionell gelenkt wird. Dabei finden sich hierzu durchaus einige erste Ansätze auf den Internetseiten grosser wissenschaftlicher Bibliotheken, so lautet z. B. der Leitspruch der British Library in London: "Explore the world¿s knowledge" - ein Motto, welches den Erlebnis- und Wissen-schaftscharakter dieser Institution kombiniert und betont. Gleichermassen stellt die Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) den Nutzerinnen und Nutzern eine App zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht, Informationen zu 24 herausragenden Objekten aus der Sammlung auf dem Smartphone mit sich zu führen und so ein Wissenszentrum der Hauptstadt mittels eines mobilen Kommunikationsgeräts zu erkunden.
Hieran wird erkennbar, dass Bibliotheken im Grunde bereits auf den Zeitgeist reagieren, obwohl diesen neuen Ansätze bisher noch eine systematisierte Aufbereitung fehlt, auf deren Basis sich Theorien für eine weitergehende touristische Öffnung der Bibliotheken gründen könnten. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit der Frage beschäftigen, inwiefern es sinnvoll erscheint, mögliche Angebote zur touristischen Öffnung von Bibliotheken zu entwickeln: Welche Chancen und Risiken birgt ein systematisierter institutioneller Bibliothekstourismus? Besonderheiten von Bibliotheken als Bildungsinstitutionen gilt es hierbei im Vorfeld einer touristischen Nutzung zu bedenken: Welche Potentiale und Problemfelder ergeben sich seitens der Bibliotheken, ihrer Leitung, MitarbeiterInnen und StammnutzerInnen?
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