Prüfungsangst bei Schülern Eine exemplarische Vergleichsstudie zwischen Grundschülern und Hauptschülern
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
84 (Printausgabe)
Dateigröße
894 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656884354
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2,0, Pädagogische Hochschule Weingarten, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder kennt sicherlich die Angst vor einer wichtigen Prüfung. Man bekommt Herzrasen, schweissnasse Hände und im schlimmsten Fall eine Gedankenblockade, trotz gewissenhafter Prüfungsvorbereitung. Durch diese Erscheinungen von Prüfungsangst ist das eigene Versagen quasi vorhersehbar. Und mit dem unvermeidlichen Näherrücken des Prüfungstermins wächst auch die Angst. Prüfungsangst kann in einen Teufelskreis münden, der die Leistungsfähigkeit von Schülern tief greifend und anhaltend beeinträchtigen kann. Die Noten werden immer schlechter und mit jedem Misserfolg steigt auch die Prüfungsangst. Meist gelingt es den Schülern nicht, sich selbstständig aus diesem Teufelskreis zu befreien (vgl. Reimann-Höhn, 2003, S. 5). Angst, insbesondere Angst im Leistungsbereich, ist in der psychologischen und pädagogischen Forschung, als auch in der Praxis zu einem zentralen Thema geworden (vgl. Krohne, 1977, S. 9). Heutzutage haben Leistungsnachweise an Schulen sowie an Universitäten einen sehr hohen Stellenwert, was die weiteren Ausbildungs- bzw. Berufschancen anbelangt. Die Folge ist ein immer weiter ansteigendes Mass an Leistungsstörungen und Prüfungsangst aufseiten der Schüler und Studenten. Die Entstehung von Prüfungsangst ist auf die Normen unserer Gesellschaft zurückzuführen. Unsere Gesellschaftsform ist eine sehr leistungsorientierte Gesellschaft. Diese ist der Ansicht, den Wert eines Menschen anhand seiner erbrachten Leistungen zu determinieren (vgl. Florin & Rosenstiel, 1976, S.41). Demzufolge dienen Prüfungen der Regulation des Aufstrebens in, von der Gesellschaft hoch angesehene, soziale Positionen. Da diese Positionen, wie beispielsweise Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplätze zunehmend knapper werden, wird das Abschneiden in Prüfungen als Auswahlkriterium herangezogen. Die Leistungsanforderungen steigen immer weiter an, was einen immer stärker werdenden Konkurrenzkampf zur Folge hat. Da ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Schüler und Studenten unter neurotischer Prüfungsangst leiden (vgl. Barthel, 2001, S. 14). In der Schule ist ständig die Rede von Erfolgen bzw. Misserfolgen. Noten gelten da-für als Massstab. Kinder und Jugendliche müssen in diesem System funktionieren und Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Referate etc. - alles soll von ihnen mit hervorragenden Leistungen gemeistert werden. Ein Kind lebt ständig mit der Angst, den Ansprüchen und Normen der Gesellschaft nicht zu genügen und im Falle schlechter Leistungen ausgefiltert zu werden(.).
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