Christlich-Eschatologische Tendenzen in der Vulgata-Übersetzung des Buches Kohelet (1 - 3.15)
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-88723-2
Nahezu einstimmig werden in den Meinungen zu Koh Einflüsse von aussen (bspw. des Hellenismus) entweder auf dessen Lehre oder zumindest den Urheber dieser Schrift angenommen. Diese Einflüsse von aussen sind es, die vielen Lesern des Buches dieses als befremdlich erscheinen liessen - ja sogar teilweise zur unmittelbaren Anzweiflung der Kanonzität von Koh führten, indem Koh als häretische Schrift abgetan wurde. Im Spannungsfeld zwischen authentischer Widergabe des Urtextes und den Lesererwartungen der frühen christlichen Gemeinde (1. - 4. Jh. n. Chr.) bewegten sich Schreiber und Übersetzer des Textes.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu veranschaulichen, wie theologische Tendenzen bei der Übertragung aus dem Hebräischen und Griechischen ins Lateinische in das Textkorpus von Koh impliziert wurden. Insbesondere die grosse Bedeutung, welche der Vulgata im historischen Verlauf zukommt, gilt deshalb die Aufmerksamkeit: in welcher Weise hat Hieronymus als Übersetzer die aus christlogischer Sicht "bedenklichen" Textstellen in Bezug auf die Orthodoxie und Orthopraxie des 4 Jh. n.Chr. abgerundet? Als griechische Vorlage dient der Text der LXX, die Hieronymus mit intensivem Gebrauch zur Übersetzung des MT als Hilfestellung herangezogen hatte, für das Lateinische die Vulgata.
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