Sprachnationalismus im 19. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.03.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
228 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640852284
Während in Zeiten des Humanismus ein patriotisch motiviertes Nationalsprachenbewusstsein erst aufkommt, im 17. Jahrhundert der Begriff deutsche Hauptsprache etabliert wird, im 18. Jahrhundert sich "die Korrelation von Sprache und Nation zu dem Konstrukt eines Nationalcharakters" (Stukenbrock 2005: 298) verdichtet, werden mit dem 19. Jahrhundert die Begriffe Nation und Nationalsprache in der deutschen und europäischen Geschichte endgültig verankert und erfahren eine zum Teil extreme ideologische Aufladung. Die sprachnationalistische Auffassung, die Sprache sei das wichtigste identitätsbildende Kriterium, verbreitet sich im Laufe des 19. Jahrhunderts und verdrängt ältere Komponenten der nationalen Identitätskonstruktion. Oft sind Sprachmerkmale auch Auslöser für die Entstehung negativer nationaler Stereotypen oder spezifischer Aktionen sowohl innerhalb eigener als auch gegen andere Sprachgemeinschaften.
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