Nationalsozialismus und Biopolitik: Deutsche Bevölkerungspolitik in Ostoberschlesien 1939-1945
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 61.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.03.2015
Verlag
DissertaSeitenzahl
120
Maße (L/B/H)
22/15.5/0.8 cm
Gewicht
197 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95935-012-9
Dieses Zitat Hans Franks, Hitlers Kronjurist und Generalgouverneur, bekannt als Schlächter von Polen , konzentriert Prinzipien, Anspruch und Praxis nationalsozialistischer Bevölkerungspolitik in einem Satz. Hierarchisierung und Selektion, Integration und Ausschluss, Förderung und Reduzierung sind die Logiken eines solchen Denkens einer permanenten Evolution des Volkes.
Doch was ist dieses Volk? Eine stichhaltige Definition sucht man in den zeitgenössischen Quellen vergebens.
Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, wie die Deutschen den Begriff des deutschen Volkes in der Praxis in einem ethnisch heterogenen Mikrokosmos anwendeten. In Ostoberschlesien lebten Deutsche, Polen und Tschechen zwischen Neisse und Warthe zusammen mit Slonzaken, Wasserpolen und Oberschlesiern.
Hitler, der die Zukunft Deutschlands in jenem Osten sah, hatte schon immer für eine Germanisierung plädiert, die nur am Boden vorgenommen werden kann, niemals an Menschen. Damit wird deutlich: Die Fragen der Bevölkerungspolitik mussten mit der Annexion Ostoberschlesiens 1939 komplexer werden und die gefundenen Antworten umso radikaler.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung