Soziale Defizite der Figuren in Wolfgang Koeppens "Tauben im Gras" (1951). Analyse der Paar- und Familienbeziehungen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.02.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-90569-1
Wolfgang Koeppens Gestalten gehen zumeist isoliert ihrer Wege, ungeachtet der vielfältigen Begegnungen, die in der Mehrzahl jedoch oberflächlich bleiben, und gleichwohl sie aufeinander bezogen sind: "The theme of isolation [...] is brought into sharp focus when individuals are shown to be isolated even though they are almost constantly surrounded by other people." Die Figuren leben nebeneinander, nicht miteinander und auch in Paarbeziehungen und Familien wird diese Isolation, die immer auch eine kommunikative ist, nicht durchbrochen. In allen sozialen Verhältnissen sind beträchtliche Defizite auszumachen, beispielsweise an Interesse, Verständnis, Tiefe oder Wahrhaftigkeit. Neben einer Egozentrik aufgrund von Überforderung durch eine schwierige Gegenwart ist zu beobachten, dass die Figuren bewusst ihre persönliche Bedürfnisbefriedigung zur einzigen Maxime erheben: "Das Nachdenken endet an den Grenzen des eigenen Ichs.
Ein Verstehen der anderen wird überhaupt nicht angestrebt." Die defizitären Beziehungen sind "symptomatisch für den Zustand der Gesellschaft" in diesem Roman
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