Molières Komödienpoetik
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 0.00
inkl. gesetzl. MwSt.Artikel erhalten
Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.10.2001
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
122 KB
Auflage
1
Sprache
Deutsch
EAN
9783640030750
In Frankreich gibt es zu dieser Zeit noch keine entwickelte Komödienkultur, noch nichts Normgebendes1. Die frühen Stücke Molières ahmen Züge verschiedener Komödientraditionen, u.a. der Farce und der italienischen Commedia dell'arte nach und sind zunächst nur als "petit divertissement ... als heitere Dreingabe" (Köhler 1983, 13) im Anschluss an eine Tragödie gedacht.
Für seine 1659 uraufgeführten Précieuses ridicules entnimmt der Dichter die Thematik erstmals der Gegenwartsgesellschaft und landet einen grossen Erfolg. Der Weg zur Charakterkomödie ist geebnet: die Ecole des femmes (1662) gilt als die erste grande comédie (vgl. Köhler 1983, 28). Doch mit dem Triumph melden sich Neider und Feinde zu Wort, denen gegenüber sich Molière mit den Einaktern La Critique de l'Ecole des femmes (1663) und L'Impromptu de Versailles (1663) rechtfertigt. Sein Tartuffe wird sogar so heftig kritisiert, dass er ihn zweimal ändern muss, bis endlich die dritte Fassung (1669) akzeptiert wird.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.