Selbstkonstruktion und Perspektivübernahme Die Auswirkung von independenter vs interdependenter Selbstkonstruktion auf die visuelle Perspektivübernahme
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.02.2015
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
96
Maße (L/B/H)
22/15/0.6 cm
Gewicht
144 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-72514-8
Selbstkonstruktion ist die Art, wie ein Mensch sein Selbst und Beziehungen mit Anderen wahrnimmt. Je nach Situationsmerkmalen definieren sich Personen eher als independent - der Ausdruck von Individualität ist hier wichtig - oder als interdependent, wo Verbundenheit mit sozialen Gruppen vordergründig ist. Unterschiedliche Ausprägungen der Selbstkonstruktion führen zu verschiedenen Fokussen in sozialen Situationen und dies kann sich auf die Fähigkeit der Perspektivübernahme auswirken. Die vorliegende Untersuchung überprüft, ob sich das Aktivieren von independenter vs interdependenter Selbstkonstruktion und die Variation der räumlichen Position unterschiedlich auf die visuelle Perspektivübernahme in einem Interaktionsspiel auswirken. Laut Hypothese führt stärker interdependente Selbstkonstruktion zu effektiverer Perspektivübernahme als stärker independente, wenn Personen seitlich voneinander sitzen, da sie die Aufmerksamkeit weg vom Selbst und auf andere Personen richten. Wenn sie allerdings gegenüber voneinander sitzen, sind Personen nach independentem Priming besser, da hier eine Übersetzung der Wahrnehmung ins Gegenteil ausreicht und dies bei aktiver Independenz leichter fällt.
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