Die Frauenfigur in der (west-)europäischen Literatur um 1800 in Austens "Emma", Flauberts "Madame Bovary" und Fontanes "Effi Briest"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.09.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
67 (Printausgabe)
Dateigröße
387 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640712274
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, in welchem Mass Literatur Einfluss auf eine Gesellschaft hat. Da es aber viele Aspekte gibt, unter denen man diese Beziehung untersuchen kann, werde ich mich auf ein Thema beschränken, an dem man meiner Meinung nach besonders diesen Einfluss bemerken kann: Die Darstellung der Frau.
Das 19. Jahrhundert bietet dabei den reichhaltigsten Hintergrund, da hier bereits eine Menge Literatur in Form von Zeitungen, Romanen oder
wissenschaftlichen Abhandlungen existierte, die von immer mehr
Menschen gelesen wurden. Besonders die Erziehungsromane erhielten
Einzug in die bürgerlichen und adeligen Haushalte. Gesellschaftlich ist das 19. Jahrhundert ein Zeitalter der Umbrüche: Revolutionen, Kriege, die soziale Frage und die Industrialisierung machen die Menschen sowohl geistig als auch körperlich mobil. Die Printmedien waren dabei ein wichtiger Begleiter.
Diese Arbeit will versuchen, die Aspekte der Gesellschaftsforschung mit denen der Literaturanalyse zu verbinden und zieht dazu je einen
ausgewählten Roman der Engländerin Jane Austen, des Franzosen
Gustave Flaubert und des Deutschen Theodor Fontane heran, um die
tatsächliche Stellung der Frau im westlichen Europa des 19. Jahrhunderts mit ihrer Darstellung in der Literatur zu vergleichen und einen Zusammenhang bzw. eine Wechselwirkung aufzuzeigen. Dabei soll auch auf die Veränderung bzw. Entwicklung der Lage der Frau eingegangen werden. Es stellt sich die Frage, ob die Literatur ihrer Zeit voraus war, wie es bei Jane Austen oft behauptet wird, oder hinter ihrer Zeit herhinkt, wie man es bei Theodor Fontane vermuten könnte, und warum das so ist.
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