Annette von Droste Hülshoffs literarisches Westfalen und seine Außenseiterfiguren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
299 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656832874
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 0.0, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Philologische Fakultät Deutsches Seminar), Veranstaltung: Annette von Droste-Hülshoff Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Annette von Droste-Hülshoff war Zeit ihres Lebens von der Region Westfalen, der Kultur, den Sagen und besonders von den Westfalen fasziniert. Das Interesse für diese Gegend findet sich auch sehr deutlich in ihren Werken wieder. Die Autorin bereiste Westfalen des Öfteren und recherchierte gründlich über den historischen Hintergrund der einzelnen Gebiete und las die damals bekannten Volkssagen und Geistergeschichten. Interessanterweise gab es einige Gegenden Westfalens, die sie anderen vorzog. Sie differenzierte die Regionen und die dort lebenden Bewohner, die laut ihrer Meinung häufig nicht unterschiedlicher sein könnten. In ihren Werken "Die Judenbuche" und "Bei uns zu Lande auf dem Lande" stellt sie zwei völlig unterschiedliche westfälische Gesellschaften vor. Dorf B ist ein Ort der unmoralischen Sittenlosigkeit, für den die Gegend um Paderborn bis zum Teutoburger Wald als Vorbild diente. Laut der Autorin wären Paderborner die sittenlosesten Menschen überhaupt. In der Judenbuche schreibt sie ihre negativen Beobachtungen über diese Region nieder. Das Münsterland war immer Annette von Droste-Hülshoffs Favorit gewesen, sie schrieb sogar, dass sie eine "Stockmünstlerländerin" wäre. Doch ihr literarisches Münsterland ist ein anderes als das damals gegenwärtige im 19. Jahrhundert, ihr Münsterland stellt ein Ideal dar, was schon als utopisch und irreal bezeichnet werden kann, oder zumindest aus einer längst vergangenen Zeit zu stammen scheint.
In beiden literarischen Gegenden Westfalens agieren jeweils zwei Aussenseiterfiguren, die nicht in die Gesellschaft passen und sich mit den Bewohnern nicht identifizieren können Diese Arbeit soll die Besonderheiten Annette von Droste-Hülshoffs literarischem Westfalen näher erläutern und die zwei Aussenseiterfiguren Friedrich Mergel und den Edelmann aus der Lausitz im Bezug auf ihre Umwelt und Wirkung auf die Bewohner genauer untersuchen und vor allem die Frage klären, was macht die beiden Figuren zu Aussenseitern?
In beiden literarischen Gegenden Westfalens agieren jeweils zwei Aussenseiterfiguren, die nicht in die Gesellschaft passen und sich mit den Bewohnern nicht identifizieren können Diese Arbeit soll die Besonderheiten Annette von Droste-Hülshoffs literarischem Westfalen näher erläutern und die zwei Aussenseiterfiguren Friedrich Mergel und den Edelmann aus der Lausitz im Bezug auf ihre Umwelt und Wirkung auf die Bewohner genauer untersuchen und vor allem die Frage klären, was macht die beiden Figuren zu Aussenseitern?
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