Das Problem der Willensschwäche in der antiken und modernen Philosophie Spielen Handlungsfreiheit, Rationalisierung, Status-Änderung und Handlungskonflikt eine Rolle?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-91897-4
Das alltägliche Phänomen der Willensschwäche ist allgegenwärtig, so schient es auf den ersten Blick. Jedoch ist es umso überraschender, dass die Existenz und sogar die Möglichkeit von Willensschwäche aus der philosophischen Perspektive ausserordentlich umstritten ist. Reichen die Meinungen dazu weit auseinander oder sind gegebenenfalls sogar Parallelen zu dieser Problematik auffindbar?
In dieser Arbeit möchte ich gerne näher auf die Problematik des Phänomens der Willens-schwäche eingehen. Zum einen geht es darum, den Ursprung und die Bedeutung von Willensschwäche abzugrenzen. Dazu werde ich mithilfe eines chronologischen Verlaufs die differenzierten Ansichten verschiedener bedeutsamer Philosophen einblenden. Zum einen werde ich Gedankengänge der antiken Philosophen Sokrates und Aristoteles mit in diese Arbeit einbeziehen, bevor ich einen zeitlichen Sprung in das 13. Jahrhundert mache, um mir die Überlegungen des Philosophen Thomas von Aquin zur Willensschwäche-Problematik anzuschauen.
Ganz besonders stark werde ich dabei den Text von Ursula Wolf "Zum Problem der Willensschwäche" in meine individuell gebildeten Überlegungen mit einbeziehen und ihre Kommentare zu den Ansichten der verschiedenen Perspektiven, die sich über die Jahrhunderte gebildet haben, einblenden. Diese drei zeitlichen Abrisse stellen lediglich punktuell eingeflossene Meinungen zu einer breit gefächerten und noch immer andauernden Debatte dar. Demnach ist weder die Richtigkeit noch die Falschheit des Phänomens der Willensschwäche der Fokus dieser Arbeit. Wichtig ist mir, Kenntnis zu erlangen, das dieses Phänomen zum einen in Frage gestellt wird und zum anderen ist es mir ein Anliegen auf anregende Diskussionspunkte Stellung zu nehmen. Werden wir beispielsweise bei einigen Handlungen von einer "Blindheit" gesteuert, so wie es Aristoteles beschreibt? Ändern wir unseren Wunsch-Status nach Belieben, wie es Aquin andeutet?
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