Zur Sprachidentität der Mapuche. Die Bedeutung von Mapudungun im 21. Jahrhundert in Chile Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
17.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
84
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.7 cm
Gewicht
135 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-92127-1
Die Mapuche in Chile sind mit mehr als 1,5 Millionen Menschen eines der grössten indigenen Völker Amerikas und konnten bis in das 21. Jahrhundert Teile ihres historischen Erbes der indigenen Kultur bewahren. Gesetze wie zum Beispiel das Ley Indígena versichern dem Volk die Erhaltung ihrer Kultur, zu der unter anderem ihre eigene indigene Sprache Mapu-dungun gehört. Die Selbstverständlichkeit, Mapuche in ihrer Muttersprache Mapudungun kommunizieren zu sehen, ist gegenwärtig allerdings rar: eine Grosszahl dieser indigenen Einwohner Chiles ist bilingual aufgewachsen und beherrscht Spanisch meist deutlich besser als Mapudungun. Trotz ergriffener Massnahmen der chilenischen Regierung fehlt es Mapu-dungun an ausreichendem Schutz bzw. Werbung, sodass auch die jüngeren Generationen innerhalb des Eingeborenenvolkes die Mühe auf sich nehmen, ihre Sprachkompetenz über das Spanische hinaus zu erweitern.
Mapudungun ist und bleibt eine bedrohte Sprache innerhalb Lateinamerikas, dennoch soll in dieser Arbeit eingehender untersucht werden, inwiefern dies innerhalb der Mapuche-Gemeinschaft auch dementsprechend wahrgenommen wird. Hierfür dienen u.a. Ein-zelinterviews mit Mapuche, darüber hinaus werden auch soziale Plattformen wie Facebook oder Twitter herangezogen, in denen vor allem Jugendliche unterwegs sind.
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