Geschlechtsspezifische Unterschiede im Training emotionaler Kompetenzen bei drogenabhängigen Rechtsbrechern Diplomarbeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.03.2015
Abbildungen
mit 8 Farbabbildungen
Verlag
GRINSeitenzahl
84
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.7 cm
Gewicht
135 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-92687-0
Der Kreislauf von Substanzkonsum und Straffälligkeit hängt unmittelbar mit einem Defizit an emotionalen Kompetenzen zusammen (Kapitel 3.2.). Besonders die mangelnde Empathiefähigkeit weiblicher und männlicher Rechtsbrecher rückte in den letzten Jahren ins Zentrum internationaler Studien. Das Training emotionaler Kompetenzen (Kapitel 4) bietet einen vielversprechenden Ansatz zur Steigerung des Wohlbefindens Inhaftierter, erlernen von Regulationsstrategien zur Vermeidung erneuten delinquenten Verhaltens und Drogenkonsums sowie eine bessere soziale Wiedereingliederung nach der Haftentlassung.
Neben diversen Entspannungstrainings und vielfältiger verhaltenstherapeutischer Ansätze stellt die tiergestützte Intervention (Kapitel 4.2.) eine mögliche und effektive Form zur Steigerung emotionaler Kompetenzen dar. Zur ressourcenorientierten Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen erfreut sich die tiergestützte Therapie weltweit zunehmender Beliebtheit. In den letzten Jahren haben zahlreiche Studien eine Verbesserung empathischen und respektvollen Verhaltens von drogenabhängigen männlichen Straftätern durch tiergestützte Interventionen belegt (Kapitel 4.2.2.). Für drogenabhängige weibliche Straftäter konnten in der Vergangenheit kaum vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Diese wissenschaftliche Lücke soll die vorliegende Diplomarbeit schliessen und sowohl die Wirksamkeit einer Multiprofessionellen Tiergestützten Therapie (MTI) (Kapitel 4.3.) auf die Entwicklung emotionaler Kompetenzen von weiblichen drogenabhängigen Straftäterinnen als auch etwaige geschlechtsspezifische Unterschiede zu männlichen drogenabhängigen Haftinsassen erforschen. Zwei Frauengruppen sowie zwei Männergruppen werden über den Zeitraum eines Jahres hinweg in einer Wiener Justizanstalt zu je zehn Trainingseinheiten geschult sowie deren Wirkung auf das emot
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