Walther Zimmermann (1890–1945). Für Apothekerstand und Staat Bio-Ergografie eines zu Unrecht vergessenen Apothekers
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.04.2015
Abbildungen
44 Schwarz-Weiß- Abbildungen
Verlag
Wissenschaftliche VerlagsgesellschaftSeitenzahl
505
Maße (L/B/H)
23.8/16.9/3.2 cm
Gewicht
910 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8047-3418-0
Zu Unrecht vergessen …
Die vorliegende Studie stellt erstmals eingehend das äusserst vielschichtige Leben und Werk des lange Zeit in der Forschung nur wenig beachteten Anstaltsapothekers, Botanikers, Volkskundlers, Pharmaziehistorikers, Lehrbuchverfassers und ʻBelletristikersʼ Walther Zimmermann (1890–1945) vor.
Gestützt auf ein aussergewöhnlich umfangreiches und in vielen Teilen neu erschlossenes Quellenmaterial aus mehr als 30 Archiven, auf Befragungen von Zeitzeugen oder Verwandten und auf seine umfangreichen Korrespondenzen widmet sie sich in zwei grossen Hauptkapiteln der Lebensgeschichte und dem wissenschaftlichen Werk dieses vom Anfang der Weimarer Republik bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges für den Apothekerstand und seit 1933 auch für den NS-Staat ausserordentlich engagierten Apothekers.
Mit der materialreichen und dichten Beschreibung seines Lebenswegs und seines gewaltsamen Todes im Mai 1945, die auch aufgrund zahlreicher Fotografien aus dem Familiennachlass teilweise sehr intime Einblicke in sein Leben, Denken und wissenschaftliches Arbeiten ermöglicht, schliesst diese Bio-Ergografie zum einen eine wichtige Lücke innerhalb der pharmaziehistorischen Biografien von Apothekern des späten 19. und 20. Jahrhunderts.
Zum anderen versucht sie Zimmermanns bislang kaum gewürdigtes, breit gefächertes wissenschaftliches Werk, das sich von der Botanik über die Volkskunde und die Pharmaziehistoriografie bis hin zur Laboranalytik und zu Lehrbüchern für Pharmaziepraktikanten erstreckt und noch um belletristische sowie standespolitische Abhandlungen zu erweitern wäre, systematisch aufzuarbeiten und dabei auch einen Erklärungsansatz für dessen bis dato geringe Anerkennung zu liefern.
Damit dürfte die vorliegende Studie nicht nur für Pharmaziehistoriker, sondern ebenso auch für Volkskundler, Botanik-Historiker und Allgemeinhistoriker von Interesse sein.
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