Das Brautwerbungsschema in der mittelalterlichen Literatur. Das "Nibelungenlied" und "Tristan" im Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-96767-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Brautwerbungsdichtungen lassen sich in den Literaturen aller Völker wiederfinden. So zeigen sie auch in der mittelhochdeutschen Ependichtung eine Tendenz zum Schematismus. Traditionelle Erzählschemata, wie z.B. Sprachformeln, bestimmte Handlungsmuster und Motive finden hierin Gebrauch. Minnesänger tragen Liebeslieder mit vergleichbaren klagenden Worten vor, Ritter erleben Abenteuer in ähnlicher Weise oder Könige reisen in ferne Länder, um ihre Braut für sich zu gewinnen. Aufmerksamkeit erhielt ein mittelhochdeutscher Dichter durch absichtliches Missachten der traditionellen Handlungsmuster. Dies führte zum gezielten Schemabruch, der wiederum auf ein spezifisches Ereignis hinwies ohne es zunächst zu benennen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem Brautwerbungsschema als Erzählstruktur von Schmid-Cadalbert. Dargestellt werden die Handlungsstruktur sowie die Handlungsrollen. Der Unterschied zwischen der ungefährlichen und gefährlichen Brautwerbung wird im Anschluss daran kurz erläutert. Anhand des Nibelungenlieds und Gottfrieds von Strassburg Tristan soll geprüft werden, in wie weit die einzelnen Handlungsfiguren ihre Handlungsrollen innerhalb der gegebenen Handlungsstruktur erfüllen. Eventuelle Besonderheiten sollen dabei unter Berücksichtigung der gegebenen Literatur herausgestellt werden.
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