Literatur als Mittel zur Selbstdefinition. "Fettfleck" von Diana Kempff und "Melancholia" von Bettina Galvagni im Vergleich
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-96815-3
Zunächst ist also zu klären, welche Merkmale dieses Lebensabschnittes eine substanzielle literarische Rolle spielen und was den Adoleszenzroman als Gattungsbegriff auszeichnet.
Adoleszenz ist ein Begriff aus der Entwicklungspsychologie und Jugendsoziologie, der sich von dem gängigen Terminus "Pubertät" unterscheidet.
Bezeichnet werden soll nicht der biologische Prozess des Erwachsenwerdens, sondern die Integration des Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen.
Es findet ein Wechselspiel von Verhalten und Reaktionen des Jugendlichen und der ihn umgebenden Gesellschaft statt, das beeinflusst wird von den jeweiligen gesellschaftlichen, erzieherischen und sozioökonomischen Faktoren. Der zeitliche Rahmen der Adoleszenz erstreckt sich gegenwärtig etwa vom vorpubertären Alter (11 Jahre) bis ins dritte Lebensjahrzehnt hinein; er unterliegt jedoch stetiger Veränderung und ist kulturgeschichtlich verknüpft.
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