Wie gelangt Habermas von den Begriffen System und Lebenswelt zur Kolonialisierungsthese?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-95304-3
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Neuere Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kam es zu autoritären und faschistischen Regimen in vielen Teilen Europas nach der Weltwirtschaftskrise 1929, wo doch Marx prophezeite, dass sich die Proletarier nach einer weltweiten Krise des Kapitalismus erheben werden? Die Antwort auf diese Frage sollten die Vertreter der Kritischen Theorie liefern. Habermas der als wichtigster Vertreter der "jüngeren Generation" der Kritischen Theorie gehandelt wird greift das zentrale Thema, die Verbindung von Theorie und Praxis auf, doch das Interessante und Neue an seinem gesellschaftskritischen Theoriegebilde ist, dass an die Stelle der Versöhnung zwischen dem menschlichen Denken und seiner Umwelt bei ihm die Verständigung und somit die Untersuchung der Sprache und Kommunikation zum zentralen Thema wird. "Da der Sprache selbst das Ziel der Verständigung innewohnt, sieht er die Massstäbe der Vernunft im kommunikativen Handeln verankert". Das Verhältnis von Theorie und Praxis möchte er nun in seiner gesellschaftskritischen "Theorie des kommunikativen Handelns" klären, dabei knüpft er bewusst auch an Begriffe und Grundannahmen anderer Theoretiker wie Marx, Parsons, Weber, Durkheim und andere an, wobei er diese Theorien stets nach einem Beitrag zu seiner Theorie auswertet.. Ein weiteres Ziel ist die Verbindung von Handlungs- und Systemtheorie. Dies erreicht er auf Grund der Konzipierung der Gesellschaft als System und Lebenswelt, dabei wird die Lebenswelt zum vermittelnden Faktor zwischen Sprache und Gesellschaft.Im weiteren Verlauf seines Theoriekonzeptes gelangt Habermas zu der Schlussfolgerung, dass Verständigung in modernen Gesellschaften nicht immer reibungslos verlaufen kann und die Lebenswelt in ihrer Reproduktion erheblichen Störungen unterliegen kann. Die Frage mit der ich mich nun auseinander setze ist, wie Habermas von den Begriffskonstrukten System und Lebenswelt zur Kolonialisierungsthese gelangt.
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