Haschisch: Phantastische Erzählungen Bohème zwischen wilhelminischem Deutschland und Nachkriegskrise: Erotik, Satanismus, Rausch - satirisch, psychoanalytisch
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.06.2015
Verlag
E-artnowSeitenzahl
111 (Printausgabe)
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9788026838586
Dieses eBook: "Haschisch: Phantastische Erzählungen" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Oscar A. H. Schmitz (1873-1931) war ein gefragter deutscher Gesellschaftsschriftsteller und Mitglied der Münchner Bohème. In seinerzeit recht populären Schriften beschrieb, analysierte, parodierte und reflektierte er den Oberschicht-Zeitgeist des wilhelminischen Deutschland und dessen Krise nach dem Ersten Weltkrieg. Dazu tritt ein umfassendes Opus an Reise- und Ratgeberliteratur, sowie zahlreiche Schriften, in denen er für Astrologie und Psychoanalyse warb. Mit seinem bereits 1902 erschienenen Erzählwerk Haschisch trug Schmitz wesentlich zur Entwicklung der phantastischen Literatur bei. Es spielt mit tabuisierten Themen wie Erotik, Satanismus, Sadismus, Religion, Tod und Rausch.
Inhalt:
Der Haschischklub
Die Geliebte des Teufels
Eine Nacht des achtzehnten Jahrhunderts
Karneval
Die Sünde wider den Heiligen Geist
Die Botschaft
Der Schmugglersteig
Aus dem Buch:
"Meine Erinnerung beginnt wieder bei folgender Situation: ich sitze in einem allseitig geschlossenen Raum am Boden, mit Fellen und Tüchern bedeckt, vor mir brennt ein Reisigfeuer, das seinen Schein auf einen Kreis wildbärtiger Männer wirft. An ihren Gürteln sehe ich reich besetzte Dolche funkeln, ihre rauhen, ungepflegten Glieder sind halb in Lumpen, halb in köstliche, orientalische Decken gehüllt, Offenbar sind es Schmuggler. - Als ich den Blick aufwärts wendete, sah ich den gestirnten Himmel über mir."
Oscar A. H. Schmitz (1873-1931) war ein gefragter deutscher Gesellschaftsschriftsteller und Mitglied der Münchner Bohème. In seinerzeit recht populären Schriften beschrieb, analysierte, parodierte und reflektierte er den Oberschicht-Zeitgeist des wilhelminischen Deutschland und dessen Krise nach dem Ersten Weltkrieg. Dazu tritt ein umfassendes Opus an Reise- und Ratgeberliteratur, sowie zahlreiche Schriften, in denen er für Astrologie und Psychoanalyse warb. Mit seinem bereits 1902 erschienenen Erzählwerk Haschisch trug Schmitz wesentlich zur Entwicklung der phantastischen Literatur bei. Es spielt mit tabuisierten Themen wie Erotik, Satanismus, Sadismus, Religion, Tod und Rausch.
Inhalt:
Der Haschischklub
Die Geliebte des Teufels
Eine Nacht des achtzehnten Jahrhunderts
Karneval
Die Sünde wider den Heiligen Geist
Die Botschaft
Der Schmugglersteig
Aus dem Buch:
"Meine Erinnerung beginnt wieder bei folgender Situation: ich sitze in einem allseitig geschlossenen Raum am Boden, mit Fellen und Tüchern bedeckt, vor mir brennt ein Reisigfeuer, das seinen Schein auf einen Kreis wildbärtiger Männer wirft. An ihren Gürteln sehe ich reich besetzte Dolche funkeln, ihre rauhen, ungepflegten Glieder sind halb in Lumpen, halb in köstliche, orientalische Decken gehüllt, Offenbar sind es Schmuggler. - Als ich den Blick aufwärts wendete, sah ich den gestirnten Himmel über mir."
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