Gedanken zu Helmut Dubiels "Kritische Theorie der Gesellschaft." Der Sozialcharakter nach Erich Fromm und der Stellenwert der Psychoanalyse
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-97077-4
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Fachbereich Philosophie), Veranstaltung: Einführung in die kritische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, wie es in der Vergangenheit zu faschistischen Regimes kommen konnte? Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, ob man vieles durch andere Umständer hätte vermeiden können? Und wer hat sich nicht schon einmal gefragt, ob es in der Gegenwart oder Zukunft wieder einen Erfolg faschistischer Ideologien geben könne? Die kritische Theorie "erforscht besonders drei Sphären: die ökonomische Basis der Gesellschaft, die psychische Entwicklung des Individuums und den kulturellen Bereich", um der Antwort näherzukommen. Ihre Grundfragen dabei sind: "Wie ist die Gesellschaft zu analysieren?" und "Wie wirken sich diese gesellschaftlichen Verhältnisse auf die Entwicklung des Menschen aus?" "In einer seither nicht mehr vorgekommen Dramatik stellte sich die Frage, als in den 20er und 30er Jahren in einer Vielzahl europäischer Länder, besonders aber in Deutschland faschistische Regimes an die Macht kamen [...]" . So hinterfragt auch Helmut Dubiel den autoritären Sozialcharakter in seinem Werk: "Kritische Theorie der Gesellschaft. Eine einführende Rekonstruktion von den Anfängen im Horkheimer-Kreis bis Habermas". Er versucht dort, durch die Verbindung der Psychoanalyse mit marxistischen Theoriegrundlagen, den Erfolg faschistischer Ideologien und Regimes zu erklären. Da die psychoanalytische Theorie "weitgehend unbekannt" war und Freuds Theorie als "idealtistische Abweichung" galt, blieb es laut Dubiel nur den Personen vorbehalten, die Mängel der gescheiterten Revolution zu beheben, die an keine der beiden Arbeiterbewegungen gebunden waren.
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