Ethikunterricht. Ein adäquater Ersatz für den Religionsunterricht oder Feigenblattfunktion? Eine Auseinandersetzung mit den Gedanken und Zielen des Ethikunterrichts in Theorie und Praxis
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.03.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
385 (Printausgabe)
Dateigröße
7091 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656918806
Eine Problemlösung ist aus ihrer Sicht in zwei Richtungen denkbar: 1. eine Grundgesetzänderung oder 2. der christliche Religionsunterricht wird, auch mit dem Blick auf die Religionsmündigkeit als freiwilliges Fach in den Fächerkanon aufgenommen, steht also "gleichberechtigt" neben Ethik; diese Kombination würde letztlich eine "uferlose und unüberschaubare" Diskussion mit weiteren Religionsstunden anderer Religionen ausschliessen.
Ethikunterricht oder Religionsunterricht, dass ist die Frage, mit der sich dieses Buch auseinandersetzen will und wird; Lebensgestaltung und Religionskunde oder konkrete Auseinandersetzung mit der Gottesfrage.
Siegfried Macht lässt Gott in der tiefgründigen Legende "Überflutung" eine Handvoll Buchstaben unter die Menschen werfen. Der dahinter stehende Sinn oder auf Aufgabe: Die Menschen sind aufgefordert daraus ein neues und gutes Wort zu bilden, ein Wort, das sie in ihrem Leben voranbringt. Er beschreibt, dass die Menschen mit den wenigen Buchstaben nicht klar kamen. Es wurden immer wieder Buchstaben so zu neuen Wörtern zusammengefügt, die in ihrer Bedeutung Angst bei den Menschen auslöste.
Ein einziger Mensch entdeckte den rettenden Hinweis in Gottes Buchstaben; dieses Buchstabenspiel erinnert an den Psalm 119, dessen Schreiber eine Lobeshymne auf Gott verfasste, indem er ganz präzise den Buchstaben des hebräischen Alphabetes entlang ging.
Die Bannbreite der Überlegungen und der Theorien darüber, wie alles richtig gemacht werden kann ist vielfältig und kann nur noch mit einem Beispiel beschrieben werden: In einer Erzählung von Wolfgang Altendorf "Wortloser Anstoss" beschreibt er das Nachdenken darüber, ob der Mensch in seinem ganz alltäglichen Leben wirklich nur von Zufällen geleitet wird, oder ob es doch so etwas ähnliches wie einen wortlosen Anruf Gottes gibt; eine inzwischen von mir verstorbene Kollegin hat das so ausgedrückt: "Es ist von Gott zugefallen"!
Gottes Segen, gute Gedanken und viel Freude beim Lesen
Günter-Manfred Pracher
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