Die neue sowjetische Frau der 1920er Jahre. Dargestellt an Dasa Cumalova
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
458 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668017726
Im Oktober 1917 fand in Russland ein Ereignis statt, das die Geschichte dieses grossen Landes für lange Zeit geprägt hat: die Revolution. Der neuen Regierung wurde die enorme Aufgabe zugeteilt, eines der wohl rückständigsten Länder Europas in den ersten sozialistischen Staat der Welt zu verwandeln. Dies war jedoch nur mithilfe eines Menschen, der die Grundsätze der Kommunistischen Partei befolgt, möglich. Auf diese Weise wurde der Mythos vom neuen sowjetischen Menschen, auch als "Homo Sowjeticus" bezeichnet, ins Leben gerufen, der bis zum heutigen Tage in der Fachliteratur fortlebt. Dieser neue sowjetische Mensch sollte, gemäss den Vorstellungen der Partei, die Interessen der Gesellschaft über seine eigenen persönlichen Wünsche stellen und bedingungslos der Partei gehorchen.
Der neue sowjetische Mensch kam sowohl in maskuliner als auch in femininer Gestalt vor, wobei die neue sowjetische Frau ein grösseres Problem darstellte als ihr männliches Gegenbild, da sie, im Gegensatz zum Mann, vor allem wegen ihres Geschlechts, aber auch wegen ihres Standes in der Gesellschaft kaum Vertrauen genoss und politisch deutlich benachteiligt war. So sah die Realität aus. Die Wunschrealität, sprich die Realität in literarischen Werken dieser Zeit, zeigt jedoch ein ganz anderes Bild bzw. ganz andere Bilder der neuen sowjetischen Frau.
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