Bodenerosion in der Steiermark am Beispiel Raum Gnas Untersuchung von vier unterschiedlichen Varianten im Maisanbau auf Hangflächen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.07.2015
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
140
Maße (L/B/H)
22/15/0.9 cm
Gewicht
227 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-80736-3
Der Vorgang der Bodenerosion durch Wasser ist ein natürlicher Prozess, der im Wesentlichen von vier Faktoren gesteuert wird: dem Boden mit seinen physikalischen Eigenschaften, dem Niederschlag, der Bodenbedeckung bzw. Landnutzung und dem Relief - der Hangneigung. Während Relief und Niederschlag als natürlich gegeben betrachtet werden können, sind die bodenphysikalischen Eigenschaften und vor allem die Bodenbedeckung anthropogenen Eingriffen unterworfen, die zu einem massiven Anstieg der Erosionsmenge geführt haben. In natürlichen Ökosystemen treten keine unbedeckten Böden auf. Hingegen sind intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen im Zyklus der Jahreszeiten immer wieder über kürzere oder längere Zeiträume den Niederschlägen ohne schützende Pflanzen- oder Mulchdecke ausgesetzt. Starkregen führen zu Abschwemmung des fruchtbaren Oberbodens der entweder hangabwärts verlagert und am Hangfuss deponiert wird, oder mit dem Abfluss in die Vorfluter gelangt, die das abgetragene Material oft über weite Strecken transportieren und fernab bei sinkender Fliessgeschwindigkeit wieder ablagern. Ein Erosionsereignis kann ein Vielfaches des jährlich gebildeten Bodens vernichten (Mai 2013).
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