Neros Außenpolitik im Osten des Reiches
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.07.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
571 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668017924
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 1,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Nero - Der schlechte Kaiser?, Sprache: Deutsch, Abstract: Nero ist weder als grosser Kriegsherr noch als Diplomat in die Geschichte eingegangen. Er bleibt im Gedenken als wahnsinniger Tyrann, der Rom in Brand steckte. Doch ist dieses Bild des schlechten Kaisers auch auf seine Politik im Osten des Reiches zu beziehen? Von den wenigen aussenpolitischen Aktivitäten des Princeps ist der Armenienkrieg am besten dokumentiert und prägt somit das Bild, das Nero als Staatsmann hinterlässt. Und was charakterisiert einen guten Kaiser im Hinblick auf seine aussenpolitischen Aktivitäten? Hat Nero die Politik im Osten nachhaltig beeinflusst? Zudem: Haben Neros Aktivitäten im Osten überhaupt Einfluss auf seinen Werdegang gehabt?
In diesen Fragen klaffen die Forschungsmeinungen weit auseinander und es stehen zwei Deutungsansätze zur Diskussion. Bernard W. Henderson und an ihn anschliessend Gerhard H. Waldherr haben in ihren Arbeiten ein Bild entworfen, das die Politik Neros eher als Reaktion auf die Politik der Parther zeigt. Werner Schur hingegen sieht in Neros Bestrebungen die Ansätze für eine weitgreifende, revolutionäre Orientpolitik. Grundlage dieser Arbeit werden somit die Werke der bereits erwähnten Autoren, sowie Matthäus Heil "Die orientalische Aussenpolitik des Kaisers Nero" sein, der die Forschungsmeinungen Henderson und Schurs einander gegenüber stellt und die Diskussion um die Frage der virtus erweitert, d.h. die Frage stellt, ob die neronische Orientpolitik eventuell lediglich propagandistischen Zwecken diente.
Um einen Überblick über die Begebenheiten zu schaffen wird zunächst versucht die Chronologie der neronischen Ostpolitik darzustellen, um dann näher auf die Fragen nach den Auswirkungen dieser Ereignisse sowohl auf den Kaiser selbst, als auch auf die römische Orientpolitik im Gesamten einzugehen.
In diesen Fragen klaffen die Forschungsmeinungen weit auseinander und es stehen zwei Deutungsansätze zur Diskussion. Bernard W. Henderson und an ihn anschliessend Gerhard H. Waldherr haben in ihren Arbeiten ein Bild entworfen, das die Politik Neros eher als Reaktion auf die Politik der Parther zeigt. Werner Schur hingegen sieht in Neros Bestrebungen die Ansätze für eine weitgreifende, revolutionäre Orientpolitik. Grundlage dieser Arbeit werden somit die Werke der bereits erwähnten Autoren, sowie Matthäus Heil "Die orientalische Aussenpolitik des Kaisers Nero" sein, der die Forschungsmeinungen Henderson und Schurs einander gegenüber stellt und die Diskussion um die Frage der virtus erweitert, d.h. die Frage stellt, ob die neronische Orientpolitik eventuell lediglich propagandistischen Zwecken diente.
Um einen Überblick über die Begebenheiten zu schaffen wird zunächst versucht die Chronologie der neronischen Ostpolitik darzustellen, um dann näher auf die Fragen nach den Auswirkungen dieser Ereignisse sowohl auf den Kaiser selbst, als auch auf die römische Orientpolitik im Gesamten einzugehen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung