Integration von Flüchtlingen in den Sozialraum. Ansatzmöglichkeiten für die Soziale Arbeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
1662 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656963998
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Hochschule RheinMain - Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim, Sprache: Deutsch, Abstract: In meinem Theorieprojekt möchte ich mich der Integration von Flüchtlingen in den Sozialraum widmen. Integration und Migration werden in der Forschung häufig zusammengedacht und haben sich als eigenständiges Untersuchungsfeld etabliert. Integrationsprozesse können teilweise oder unvollständig ablaufen oder sogar scheitern. Die zunehmende Bedeutung der Integration von Migranten_innen und ethnischen Minderheiten macht den Bedarf eines Integrationsverständnisses, welches sich sowohl auf diese Menschen als auch auf die Gesamtgesellschaft bezieht, deutlich (vgl. Schulte/Treichler 2010, S. 44).
Um den zuziehenden Menschen eine Integration zu ermöglichen, muss sich die Soziale Arbeit als Professionalität an den Schnittstellen bzw. in der Verknüpfung der drei Ebenen von sozialem (gesellschaftlichen) Wandel, zwischenmenschlichen Beziehungen und persönlichem Wohlbefinden des Einzelnen verstehen. Flüchtlinge verstehen die Lebensformen einer Gesellschaft, in die sie flüchten bzw. einwandern, in der Regel als Dominanzkultur, in der ihre eigene Lebensform und Lebensweise bestenfalls toleriert wird, faktisch aber oftmals entwertet und missachtet ist.
Das Recht auf Anerkennung der eigenen authentischen Lebensform, welches in einer pluralistischen Gesellschaft eigentlich unbestritten ist, degeneriert so zur blossen Duldung von Unterschiedlichkeit (vgl. Lob-Hüdepohl 2004). Hier ist es die Aufgabe der Sozialen Arbeit, dem entgegenzuwirken, den Sozialraum zu öffnen und den Lebenswelten der Flüchtlinge entsprechend Massnahmen zur Integration bereitzustellen. Darauf muss das Aufnahmekonzept durch lebensweltnahe und sozialraumorientierte Integrationsmassnahmen ausgerichtet werden (vgl. Fahimi 2014).
Um den zuziehenden Menschen eine Integration zu ermöglichen, muss sich die Soziale Arbeit als Professionalität an den Schnittstellen bzw. in der Verknüpfung der drei Ebenen von sozialem (gesellschaftlichen) Wandel, zwischenmenschlichen Beziehungen und persönlichem Wohlbefinden des Einzelnen verstehen. Flüchtlinge verstehen die Lebensformen einer Gesellschaft, in die sie flüchten bzw. einwandern, in der Regel als Dominanzkultur, in der ihre eigene Lebensform und Lebensweise bestenfalls toleriert wird, faktisch aber oftmals entwertet und missachtet ist.
Das Recht auf Anerkennung der eigenen authentischen Lebensform, welches in einer pluralistischen Gesellschaft eigentlich unbestritten ist, degeneriert so zur blossen Duldung von Unterschiedlichkeit (vgl. Lob-Hüdepohl 2004). Hier ist es die Aufgabe der Sozialen Arbeit, dem entgegenzuwirken, den Sozialraum zu öffnen und den Lebenswelten der Flüchtlinge entsprechend Massnahmen zur Integration bereitzustellen. Darauf muss das Aufnahmekonzept durch lebensweltnahe und sozialraumorientierte Integrationsmassnahmen ausgerichtet werden (vgl. Fahimi 2014).
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