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Produktbild: Der Gott im 9. Monat

Der Gott im 9. Monat Vom Ende der mütterlichen Gebärfähigkeit und dem Aufstieg der männlichen Gebärmacht in den Religionen der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22/15.5/2.1 cm

Gewicht

462 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7386-3901-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22/15.5/2.1 cm

Gewicht

462 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7386-3901-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • S.A.W

    5/5

    08.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der Ringkampf zwischen Erdgöttin und Kriegsgott

    Uhlmann liefert interessante Alternativen zur patriarchalischen Geschichts- und Theologieinterpretation. In Syrien, Anatolien und Zentralasien zeigt sie auf, dass Heilige Berge ursprünglich Heiligtümer der Göttin waren. Am Mosesberg im Sinai war ein matrifokales Heiligtum, dass die Mosesreligion durch die 10 Gebote überlagern musste. Auf meiner Wanderung zum Mosesberg habe ich die Energie dieses Heiligtums gespürt, auf dem Plateau unterhalb der 2 Gipfel, die die Brüste der Göttin symbolisierten. In vielen Mythen Mesopotamiens und des Hettiterreichs zeigt sie die Entmachtung der Göttin durch Göttinenmord auf. Interessant auch die Interpretation des Sumo-Ringkampfs und der Geschichte Japans. Die Ainu-Ureinwohner hatten weibliche Schamaninnen und Rituale. Ab 500 v Chr. drangen Nomaden aus Zentralasien über die Mandschurei und Korea in Japan ein und mussten die patriarchalische Machtübernahme religiös begründen. Die Ringer haben die Gestalt zweier schwangerer Frauen, breite Beinstellung wie bei der Geburt und einen Vulva-förmigen Schamgürtel. Sie kämpfen den Kampf des Nomadengottes über die Erdgöttin, die verliert und ihr Land dem Nomaden überlassen muss. Die Staatsgöttin Amaterasu hat sich bis heute erhalten und ist laut Uhlmann Pallas Athene nachempfunden (die Baktrischen Griechen waren die Nachbarn des Nomadenvolks in Zentralasien.) Eine interessante Hypothese, die zwar nicht bewiesen, aber ebenso wahrscheinlich und unbewiesen ist wie die patriarchalische Theologie.

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