Produktbild: Glück

Glück Ein Tatsachenroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2631 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426438732

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

17.03.2016

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2631 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426438732

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    28.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Perspektivwechsel in Richtung Glück

    "Streng genommen gibt es unentwegt solche Momente, denke ich, von denen jeder einzelne das Potenzial in sich trägt, Glück zu machen." Autor Robert Kisch erzählt seine Geschichte, er ist Protagonist und Ich-Erzähler. Ob bzw. inwieweit es sich um einen Tatsachenroman handelt, ist für den Leser nicht verifizierbar. Die geistige Entwicklung des Protagonisten einschließlich seiner Ängste und Sorgen ist glaubhaft dargestellt. Das Buch besteht aus mehreren Teilen mit auffallend kurzen Kapiteln. Überschriften wie "Ich und du", "Geist und Wahrheit" oder "Leben und Tod" deuten bereits darauf hin, dass der Autor hier einen Selbstfindungsprozess beschreibt. Protagonist Kisch wird im Möbelhaus gekündigt, ist desillusioniert und begibt sich auf eine Pilgerreise durch Deutschland. Er beobachtet sein Umfeld und ist nachdenklich. Auf seiner Reise trifft er Menschen, die ihm Erkenntnis und Orientierung bieten. Es handelt sich nicht um eine utopische Reise wie die des Ibn Fattuma in dem gleichnamigen Meisterwerk von Nagib Machfus und auch nicht um einen Lebenskünstler, wie er in Büchern von Wilhelm Genazino zelebriert wird. Robert Kisch geht seinen eigenen Weg. Auf seiner Tour durch Themen der Hirnforschung, der Grundlagenphysik, der Philosophie, des Taoismus und der Betriebswirtschaft reflektiert Kisch sein eigenes Leben. Er erkennt bei seinen Streifzügen durch Wissenschaft und Alltag, dass es manchmal die einfachen Dinge im Leben sind, die Glück produzieren. Manchmal reicht ein einfaches "Danke" aus. Die Botschaft ist angekommen. Die Verpackung ist anders als bei Coelhos "Der Alchimist" oder bei Kerkelings "Ich bin dann mal weg" und gerade dadurch lesenswert. Robert Kisch hat seinen Weg in Richtung Glück gefunden, ohne dass dieser Weg sentimental oder kitschig wirkt.

  • j.h.

    aus Berlin

    3/5

    31.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach dem GLÜCK - Ein diskutierenswertes Buch mit einigen Schwächen

    Im Frühjahr 2015 erregte der Tatsachenroman MÖBELHAUS einige Aufmerksamkeit, der von einem ehemaligen Top-Journalisten unter dem Pseudonym Robert Kisch veröffentlicht wurde und unserer schönen Konsumwelt ebenso treffend wie pointiert den Spiegel vorhielt. MÖBELHAUS war ein teils erschütternder Einblick in die prekäre Welt der provisionsabhängigen Verkäufer und bot gleichzeitig einen ernüchternden Blick auf Verhaltensweisen der Kunden, die dieses unsoziale System mit ihrer durch die Medien konditionierten Schnäppchenmentalität stützen und verschärfen. Es war kaum zu erwarten, dass das Inkognito des Autoren gewahrt bleibt - und so folgte auch bald nach Veröffentlichung die Entlassung aus der als Vorhölle empfundenen Tätigkeit. Anlässlich des Erscheinens seines neuen Buches hat Robert Kisch in einem STERN-Interview (14/2016, S. 118) das Inkognito nun auch vor der Öffentlichkeit gelüftet: Guido Eckert (*1964) erhielt für seine "Seite 3-Reportagen" für die "Süddeutsche Zeitung" 1996 den renommierten Theodor-Wolff-Preis und schrieb gefeierte Reportagen unter anderem für das 1996 eingestellte Zeitgeist-Magazin TEMPO. In GLÜCK begibt sich Guido Eckert auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und will damit seiner Angst vor weiterem sozialen Abstieg entfliehen. Er stellt die Frage nach dem Wichtigen im Leben und sucht dafür Antworten von "Menschen, die über den Dingen stehen". Dieses Schlagwort wird durch gebetsmühlenartige Wiederholung allerdings arg überstrapaziert. Die wiedergegebenen Gespräche (Biokybernetiker, Unternehmensberater, Biophysiker, Philosoph, Zen-Meisterin, Hospiz-Mitarbeiterin, Hartz 4-Empfänger, ehemaliger Flüchtling) sind für den Leser teilweise etwas zäh und weniger erkenntnisreich als der Autor in seiner Zielstellung wohl annahm. Das liegt zu einem guten Teil daran, dass die im Jahre 2015 angesiedelte Reise durch Deutschland in einem nicht nachvollziehbaren politischen Nirvana stattzufinden scheint, in dem jeder aktuelle Bezug ausgespart bleibt. Eckert hat die von der Kanzlerin beschworene Alternativlosigkeit der Politik leider ganz wörtlich genommen. Selbst Hartz 4 erscheint wie eine gottgegebene und unabwendbare Drohung am fernen Horizont, der wohl nur mit esoterischer Deutung der eigenen Situation zu begegnen ist - und mit jener larmoyanten Wehleidigkeit, die schon in MÖBELHAUS ein wesentlicher Kritikpunkt war. Die Bezeichnung als "Tatsachenroman" eröffnet über das Verhältnis von Dichtung und Wahrheit in GLÜCK einige Spekulationsmöglichkeiten, die der Wahrhaftigkeit der Gespräche deutlich im Wege stehen. Auch stilistisch ist das Buch etwas uneinheitlich geraten. Einigen treffend geschilderten Alltagsbeobachtungen stehen freundlich als verquast zu bezeichnende Passagen wie diese gegenüber: "Und tief innen der Gedanke, dass auch dieser Wahnsinn mir etwas sagen will. Ob es mir nun gefällt oder nicht. Ich habe keine Ahnung, was genau ich denn zu erfahren gedenke, aber tief innen verfestigt sich eine Vorstellung, dass so ein Augenblick prägend sein wird. Indem ich einfach nur darauf schaue. Und nicht weglaufe." (S. 61) GLÜCK ist ein durchaus lesens- und diskutierenswertes Buch, das leider hinter den durch MÖBELHAUS geweckten Erwartungen zurückbleibt. Die Kenntnis von MÖBELHAUS ist für die Lektüre nicht zwingend erforderlich, für das Verständnis einiger rückblickender Passagen allerdings von Vorteil. Weshalb das im DROEMER-Verlag erschienene Buch unter dem Pseudonym Robert Kisch in den Handel kam und sich Guido Eckert direkt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dazu bekannte, ist wohl nur mit wenig durchdachtem Marketing zu erklären.

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