Glaubensbekenntnisse des Atheisten Pier Paolo Pasolini. Provokateur, Prophet oder moderner Paulus?
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.12.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-11131-8
Diese Arbeit ist wie folgt aufgebaut: In der "Montage des Lebens" (Kapitel 2.1), die die einzelnen Phasen bis zu seinem Tode ordnet, beschwört er sanft die "Kraft der Vergangenheit" (Kapitel 2.2), um dann wütend festzustellen, dass er ein "Fremder in eigenen Land" (Kapitel 2) ist. Nun wird ihm sein "innerlicher, archaischer Katholizismus" (Kapitel 2.3) zur "Quelle der Revolte" (Kapitel 3). Und post mortem ist er "Moderner als jeder Moderne" (Kapitel 4), denn er hat schon früh die Aktualität der Figur "Paulus"(Kapitel 3.1) erkannt und war sich der revolutionären Kraft bewusst, die in der Poesie als "Schriftform des Handelns"(Kapitel 3.2) liegt.
In dem autobiografischen Lyrik-Zitat "(...) inmitten eines lebendigen Lichts: ein sanfter, gewalttätiger Revolutionär (...)" wird der "Widerspruch Pasolini" sichtbar. Pasolinis Zerrissenheit zwischen sanftmütig und gewalttätig. Einerseits sein Leben am Tage als Autor in asketischer Bescheidenheit - "seine franziskanische Demut" - andererseits sein geheimes, nächtliches Herumstreunern in der Borgate auf der Suche nach sexueller Befriedigung.
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