Die Rolle der "Euthanasie" auf dem Nürnberger Ärzteprozess
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.08.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
264 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668032842
Dies wurde zur Zeit des Nationalsozialismus auf die Gesellschaft übertragen. Randgruppen, wie körperlich und geistig Behinderte waren fern ab der Norm. Die Nationalsozialisten sahen es als selbstverständlich an, diese Menschen aus der Gesellschaft herauszulösen. Sie wurden in den Pflege- und Heilanstalten des Dritten Reiches untergebracht. Durch den Befehl der "Aktion T4", wurden Hunderttausende in "Euthanasiestationen" gebracht, wo sie den Tod in den Gaskammern fanden.
Doch, wie mussten sich jene verantworten, die an den Patientenmorden teilnahmen? Der Nürnberger Ärzteprozess thematisierte und urteilte über die Medizinverbrechen, welche zur NS-Zeit begangen wurden. Welche Rolle spielte die "Euthanasie" in diesem Prozess? Diese Frage soll im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.
Mit Hilfe von ausgewählter Literatur, Akten und Wortprotokollen aus dem Prozess soll eine schlüssige Beantwortung dieser Frage erreicht werden. In dieser Arbeit wird zunächst die Vorgeschichte zum Prozess im Fokus stehen. Im späteren Teil werden die wichtigen Akteure und Angeklagten des Ärzteprozesses vorgestellt. Der Kern der Arbeit konzentriert sich auf den eigentlichen Prozess. Dabei sollen die Patientenmorde eine zentrale Rolle spielen. Unter Berücksichtigung von Aussagen der Angeklagten, soll aufgezeigt werden, wie sie die Patientenmorde einschätzten. Ausserdem kann dadurch die Rolle der "Euthanasie" innerhalb des Prozesses geklärt werden.
Welche Auswirkungen der Nürnberger Ärzteprozess hatte wird in dieser Arbeit nicht näher beleuchtet, da es einfach den Rahmen sprengen würde.
Auch bei einer eher überschaubaren Auseinandersetzung mit dieser Thematik muss darauf verwiesen werden, dass nicht ohne die Sprache der Täter ausgekommen wer-den kann.
Man versucht dies grösstenteils zu vermeiden, doch meist kommt man nicht ohne die Terminologie der Nationalsozialisten aus.
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