Eid und Gewissen Zwischen Hitlers Mühlsteinen - Recherchen zur Geschichte des Generalstabsoffiziers Hans-Georg Schmidt von Altenstadt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
22.01.2016
Herausgeber
Christoph BauerVerlag
EpubliSeitenzahl
236
Maße (L/B/H)
1.3/14.8/21 cm
Gewicht
366 g
Auflage
2
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7375-8594-1
Das Chaos des Kriegsendes, die Vertreibung der Familie aus Ostpreussen und der Verlust zunächst aller Lebensgrundlagen liessen Lebenslauf und Schicksal des zuletzt Generalmajors Hans-Georg Schmidt von Altenstadt bis zu dem Zeitpunkt unerforscht, da sein Enkel - Herausgeber dieses Buches - im Katalog der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ von Jan Philipp Reemtsma das Bild seines ihm eigentlich bis dahin persönlich unbekannten Grossvaters zusammen mit der Anschuldigung entdeckte, dieser sei am Tode von 23.000 Juden in der Ukraine 1941 mitschuldig. Das war der Anlass für die Recherchen, mit dem Ergebnis, dass S. v. Altenstadt in zahlreichen Biografien von Zeitgenossen - wie der des späteren Botschafters v. Herwarth, sowohl als Akteur, als auch mit Zitaten von persönlichen Aussagen erwähnt wird.
Zwar hatte Ulrich S. v. Altenstadt - Autor dieses Buches - als Kind und Jugendlicher seinen „Onkel Hans“ in Ostpreussen häufiger gesehen, auch seine klare und scharfe Kritik an den von Hitler und Himmler befohlenen Massnahmen mit angehört, aber erst im Fortgang der Recherche das dünne Eis solcher Äusserungen und ihre Hintergründe ermessen können.
Aus den Berichten der Zeitzeugen wird vielmehr die menschliche Tragik eines Offiziers deutlich, der Verantwortung nicht nur für die Truppe sondern auch für die Zivilbevölkerung und Kriegsgefangene in der Ukraine zu tragen hatte - bei schwerem Mangel an Ressourcen einerseits und rücksichtslosen wie widersinnigen Befehlen der obersten Reichsführung andererseits.
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