Herr Wolle läßt noch einmal grüßen Geschichte meiner deutsch-jüdischen Familie
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.02.2016
Verlag
Penguin Random HouseSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
4032 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783641196974
Im September 1941 muss Thekla Wolle zum ersten Mal den gelben Stern tragen. Ihre Enkeltochter, damals fast sechs Jahre alt und nach Massgabe der Nazis ein »Mischling ersten Grades«, erlebt diesen Moment der Verzweiflung am Anfang eines Weges in den Tod. Erst 2004 erfährt Sibylle Krause-Burger jedoch in allen Einzelheiten, was ihrer Grossmutter damals geschah und wie der jüngere Bruder ihrer Mutter jahrelang vergeblich darum kämpfte, den Häschern zu entkommen. Alle Hoffnungen richteten sich dabei auf den älteren Bruder, dem die Flucht nach Brasilien noch gelungen war. In Hunderten von Luftpostbriefen, die zwischen 1937 und 1941 jede Woche pünktlich von Berlin an ihn abgingen, ausserdem in vielfältigen Aufzeichnungen und Dokumenten, fand die Autorin diese Familientragödie widergespiegelt. So konnte sie anschaulich beschreiben, wie die Schikanen der Nazis nach und nach den Alltag der Verfolgten vergifteten, wie die begeisterten Deutschen die tödliche Gefahr nicht wahrhaben wollten, wie sich »arische« Teile der Familie von den jüdischen abwandten und ein Dorf für die Überlebenden zur Zuflucht wurde.
"Ganz ohne Schnulzigkeit und Rührseligkeit ist das eine rührende, eindrucksvolle Liebes- und Lebensgeschichte.« Michael Wolffsohn, Deutschlandradio Kultur
»Das grosse Trauma unserer Vergangenheit, eindringlich und einfühlsam gespiegelt in einer Familien-Geschichte, die man nicht ohne Bewegung lesen kann.« Hermann Rudolph, Tagesspiegel
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