Ritterlichkeit, Schuld und Tugend in Hartmann von Aues 'Iwein'
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.04.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
488 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668196186
Aufgrund dieser Tatsache hatten es sich die höfischen Dichter zur Aufgabe gemacht, den Ritterbegriff in ihren Werken zu idealisieren. "Sie wollten (...) auf die gesellschaftliche Praxis Einfluss nehmen" (Bumke 2008:432) und ihre Zuhörer durch die Veranschaulichung eines vollkommenen Ritters auf die Missstände aufmerksam machen. Auch in Hartmanns von Aue Artusroman "Iwein" spielen ritterliche Tugenden eine tragende und leitende Rolle. Durch diese Tugenden werden Handlungsoptionen des guten Ritters festgelegt. Schon zu Beginn des Romans, bevor eine erste Handlung überhaupt einsetzt, wird von König Artus berichtet, der sämtliche ritterliche Tugenden besitzt und als Vorbild für die gesamte Ritterschaft gilt. Dem Text nach wird Artus wegen dieser Eigenschaften noch über den Tod hinaus bekannt und beliebt sein.
Der Prolog lässt erkennen, wie viel Bedeutung Hartmann "êre", "saelde" und "muote", also allgemein den ritterlichen Tugenden, im Roman, zuspricht. Genannter Umstand wirft die Frage auf, ob Iwein den Idealen eines Ritters gerecht wird. Ritterlichkeit also, als einer der zentralen Leitbegriffe des Romans, soll in dieser Arbeit definiert und in Bezug auf Iwein analysiert werden. Ferner wird die Verknüpfung von Schuld und Tugend thematisiert.
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