Phonologischer Vergleich des Deutschen und des Polnischen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.02.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
2512 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668138469
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Frage nachgehend, was die Eigenschaften polnischen Akzents bei Deutsch-als-Fremsdprachenlernern sind, stellt der Text zunächst die Lautsysteme der Sprachen Deutsch und Polnisch auf. Daraufhin werden die einzelnen Laute auf Entsprechungen in der anderen Sprache untersucht, dabei wird auch auf bekannte Substitutionsstrategien eingegangen.
Die Abeit liefert umfängliche Einblicke in die Lautsysteme beider Sprachen, zeigt mögliche Kommunikationshindernisse auf und beleuchtet die artikulatorischen Schwierigkeiten beim Lernen der deutschen Sprache.
Woran liegt es, dass man manchmal Menschen, obwohl sie grammatisch einwandfreies Deutsch sprechen, fehlerfrei flektieren und ohne Defizite deklinieren, auch kreativ mit Sprache umgehen, eine fremde Herkunft anhört? Das liegt am Akzent, heisst es gemeinhin. Was aber ist dieser Akzent und wie kann ich daran erkennen, ob mein Gesprächspartner Spanier, Inder, Pole, Russe, ist? Sogar Briten und Amerikaner lassen sich so auseinanderhalten. "Fremde[r] Akzent", schreibt Trubetzkoy, sei "auf die Diskrepanz zwischen den Lautsystemen der zwei betreffenden Sprachen" zurückzuführen. Ergo, so ist meine Überlegung, muss ich die Lautsysteme der polnischen und der deutschen Sprache untersuchen, die "Diskrepanzen" herausarbeiten und dann weiss ich, woran ich genau erkenne, dass jemand aus Polen kommt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung wären für den Deutsch-als-Fremdsprachen-Unterricht von Bedeutung. Im Unterhaltungssektor könnten Imitatoren davon profitieren. Dies sind nur zwei unterschiedlich relevante Anwendungsbeispiele.
Die Abeit liefert umfängliche Einblicke in die Lautsysteme beider Sprachen, zeigt mögliche Kommunikationshindernisse auf und beleuchtet die artikulatorischen Schwierigkeiten beim Lernen der deutschen Sprache.
Woran liegt es, dass man manchmal Menschen, obwohl sie grammatisch einwandfreies Deutsch sprechen, fehlerfrei flektieren und ohne Defizite deklinieren, auch kreativ mit Sprache umgehen, eine fremde Herkunft anhört? Das liegt am Akzent, heisst es gemeinhin. Was aber ist dieser Akzent und wie kann ich daran erkennen, ob mein Gesprächspartner Spanier, Inder, Pole, Russe, ist? Sogar Briten und Amerikaner lassen sich so auseinanderhalten. "Fremde[r] Akzent", schreibt Trubetzkoy, sei "auf die Diskrepanz zwischen den Lautsystemen der zwei betreffenden Sprachen" zurückzuführen. Ergo, so ist meine Überlegung, muss ich die Lautsysteme der polnischen und der deutschen Sprache untersuchen, die "Diskrepanzen" herausarbeiten und dann weiss ich, woran ich genau erkenne, dass jemand aus Polen kommt.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung wären für den Deutsch-als-Fremdsprachen-Unterricht von Bedeutung. Im Unterhaltungssektor könnten Imitatoren davon profitieren. Dies sind nur zwei unterschiedlich relevante Anwendungsbeispiele.
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