Ein intertextueller Vergleich zwischen Odysseus in Homers 'Odyssee' und Friedrich Mergel in Annette von Droste-Hülshoffs 'Die Judenbuche' Lassen die Parallelen neue Schlüsse für die Interpretation der "Judenbuche" zu?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.04.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
547 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668187061
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Peter Szondi Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Homers Epos "Die Odyssee" gehört zu den Hauptwerken der abendländischen Literatur. Claudia Liebrand kommt in ihrer Analyse zu dem Schluss, dass Droste-Hülshoff in "Die Judenbuche" Bezug auf Homers "Odyssee" genommen hat, um die Dorfgeschichte und sich selbst zu "nobilieren". Ziel meiner Arbeit soll die Überprüfung dieser interessanten These sein.
Um sie entweder zu bekräftigen oder zu widerlegen, werde ich mit Hilfe eines intertextuellen Vergleiches die parallelen Hauptmotive der "Odyssee" und der "Judenbuche" genauer untersuchen. Die Motive der Figur des Niemand, der Reise und der damit verbundenen Heimkehr des Protagonisten, sowie der Narbe, anhand derer der Heimkehrer schliesslich identifiziert
wird, sind bestimmende Sujets in beiden Werken, die ich zunächst getrennt voneinander analysieren werde, um sie anschliessend zu vergleichen und verschiedene
Interpretationsansätze darzustellen.
Der Fokus soll dabei stets auf die "Judenbuche" gerichtet bleiben. Die Gliederung orientiert sich daher am zeitlichen Handlungsverlauf der Novelle: Zunächst wird die Figur des Johannes Niemand eingeführt, dann begeben sich Friedrich Mergel und sein Alter Ego auf die gezwungene Reise, und schliesslich wird Mergel am Ende der Novelle anhand einer Narbe am Hals identifiziert. Auch auf die Rolle des auktorialen Erzählers der "Judenbuche" werde ich in der gebotenen Kürze und Präzision eingehen, da dies einen entscheidenden Faktor für das Textverständnis darstellt. Im abschliessenden Fazit werde ich in der Lage sein festzustellen, ob ich wie Liebrand zu dem Schluss komme, dass Droste-Hülshoff nur Bezug auf Homers "Odyssee" genommen hat, um für sich und ihr Werk dadurch eine höhere Anerkennung zu erzielen, oder ob die Parallelen zwischen beiden Texten so eindeutig sind, dass sich daraus neue Schlüsse für die Interpretation der Novelle "Die Judenbuche" ziehen lassen.
Um sie entweder zu bekräftigen oder zu widerlegen, werde ich mit Hilfe eines intertextuellen Vergleiches die parallelen Hauptmotive der "Odyssee" und der "Judenbuche" genauer untersuchen. Die Motive der Figur des Niemand, der Reise und der damit verbundenen Heimkehr des Protagonisten, sowie der Narbe, anhand derer der Heimkehrer schliesslich identifiziert
wird, sind bestimmende Sujets in beiden Werken, die ich zunächst getrennt voneinander analysieren werde, um sie anschliessend zu vergleichen und verschiedene
Interpretationsansätze darzustellen.
Der Fokus soll dabei stets auf die "Judenbuche" gerichtet bleiben. Die Gliederung orientiert sich daher am zeitlichen Handlungsverlauf der Novelle: Zunächst wird die Figur des Johannes Niemand eingeführt, dann begeben sich Friedrich Mergel und sein Alter Ego auf die gezwungene Reise, und schliesslich wird Mergel am Ende der Novelle anhand einer Narbe am Hals identifiziert. Auch auf die Rolle des auktorialen Erzählers der "Judenbuche" werde ich in der gebotenen Kürze und Präzision eingehen, da dies einen entscheidenden Faktor für das Textverständnis darstellt. Im abschliessenden Fazit werde ich in der Lage sein festzustellen, ob ich wie Liebrand zu dem Schluss komme, dass Droste-Hülshoff nur Bezug auf Homers "Odyssee" genommen hat, um für sich und ihr Werk dadurch eine höhere Anerkennung zu erzielen, oder ob die Parallelen zwischen beiden Texten so eindeutig sind, dass sich daraus neue Schlüsse für die Interpretation der Novelle "Die Judenbuche" ziehen lassen.
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