Produktbild: Hana
Band 1

Hana Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.12.2016

Verlag

INK Press

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

18.2/12.1/1.7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Vergine giurata

Übersetzt von

Adrian Giacomelli + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906811-04-8

Beschreibung

Rezension

Subtil und herausfordernd. Helen Brown, Sunday Telegraph
Ein ungewöhnlicher und bewundernswerter Bildungsroman. Marilia Piccone, Stradanove
Elvira Dones ist eine der hervorragendsten albanischen Autorinnen unserer Zeit! Ismail Kadare
Ein Geschehen von ergreifender Menschlichkeit. Pierre Lepori

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.12.2016

Verlag

INK Press

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

18.2/12.1/1.7 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

6. Auflage

Originaltitel

Vergine giurata

Übersetzt von

  • Adrian Giacomelli
  • Hans-Joachim Lanksch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-906811-04-8

EU-Ansprechpartner

GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen GmbH & Co. KG
Postfach 2021
37010 Göttingen
DE
info@gva-verlage.de

Herstelleradresse

Ink Press GmbH
Heinrichstrasse 210
8005 Zürich
CH
info@ink-press.ch

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  • Jürg K.

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührender Roman

    Dieses Buch ist so eindringlich, weil es nicht nur die aussergewöhnliche Lebensentscheidung der Protagonistin, sondern die stille, fast schmerzhafte Intensität, mit der sie ihre Identität über Jahre hinweg in sich einschliesst. Der Norden Albaniens ist mehr als Kulisse. Er ist ein seelischer Raum, rau, archaisch, wortkarg, voller Schweigen, Regeln und Schatten, ein Ort, an dem Identität nicht gewählt, sondern zugewiesen wird. Hana wächst in dieser Welt zu Mark heran, und die Natur wird zu einer Art zweitem Körper, hart, klar, unnachgiebig. Der Moment, in dem Mark nach Amerika fliegt, ist kein Befreiungsschlag, sondern ein Sprung ins Ungewisse. Die Frage Wie wird Mark wieder zu Hana? Die Begegnung mit Lila ist dabei ein zarter, aber entscheidender Wendepunkt. Lila verkörpert das Leben, das Hana hätte haben können und vielleicht immer noch haben kann. Was mich beim Lesen besonders berührt, hat Hana/Mark ist ein Mensch, der zwischen zwei Sprachen, zwei Geschlechtern, zwei Welten hängt und in keiner wirklich zu Hause ist. Die vergessenen Wörter sind nicht nur albanische Begriffe, sondern die Worte für Gefühle, Wünsche, Sehnsüchte, die sie sich jahrelang verboten, hat. Das Lesen dieses Buches ist nicht einfach, aber sehr eindrücklich und hallt nach.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende Geschichte über Hana - die Schwurjungfrau

    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Elvira Dones erzählt auf eine so feinfühlige Art die Geschichte von Hana, welche nach einer alten Tradition Albaniens als Schwurjungfrau in die Rolle eines Mannes schlüpft. Die Rückkehr von Hana in ihr Leben als Frau hallt lange nach und lässt einen nicht los. Ein Buch, welches ich allen, die gerne leise Geschichten mögen, die zum Nachdenken anregen, ans Herz legen kann.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben einer Schwurjungfrau

    Die Reihe „tadoma“ aus dem inkpress-Verlag berichtet von verschiedenen, bewegenden Schicksalen aus aller Welt, vornehmlich aus dem kommunistisch geprägten, östlichen Raum. So auch in diesem Roman, der in Albanien des späten 20. Jahrhunderts hinter der Kulisse eines kleinen Bauerndorfs spielt. Der „Kanun“, eine Reihe ungeschriebener Gesetze im dörflichen Norden Albaniens, besagt, dass Frauen, wenn sie nicht verheiratet werden wollen oder sofern kein männlicher Nachkomme in der Familie geboren wurde, ein Leben als „Schwurjungfrau“ führen müssen. Das bedeutet, Frauen leben und kleiden sich als Männer und geben ihr Leben der Weiblichkeit vollkommen auf. Ein wichtiges Buch, das über verquere Kulturen der Welt aufklärt und eine Geschichte erzählt, die einen beim Herzen packt.

  • Bewertung

    4/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Regt zum Nachdenken an

    Mark verlässt seine Heimat, Albanien, um zu sich selbst zurückkehren zu können. In Amerika will der kleine Mann, der meistens eine Zigarette im Mundwinkel hat und weiß, wie man sich um den Haushalt kümmert, wieder Hana werden, die Frau, die er bis zum Tod des Onkels gewesen war. Doch zwischen den Bergen Albaniens und den Hochhäusern Amerikas, zwischen Hosen und Röcken, hat Hana/Mark das Gefühl, nirgends so richtig dazu zu gehören. Elvira Dones schreibt von einer Lebensrealität, die sich nicht in der binären Sprache deklinieren lässt, wie sie unsere Gesellschaft gerne benutzt. Sie erzählt von einer Tradition, die es Frauen erlaubt Männer zu sein und zeigt, dass Gender nur eine soziale Rolle ist. Ohne dass ich das beurteilen könnte, wirkt die Geschichte Hanas dabei sehr realistisch und nicht überzogen dargestellt. Hana hadert mit den Erwartungen, die verschiedene Gesellschaften an sie stellen. Sie entspricht keiner Vorlage, stößt an - nicht zuletzt auch Denkprozesse bei den Leser:innen.

  • Mops

    aus Chemnitz

    4/5

    27.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einblick in eine fremde Kultur

    Albanien - ein Land über das ich wenig weiß und seine kulturellen Eigenheiten noch weniger. Umso mehr war ich auf dieses Buch gespannt, welches über das Leben einer Schwurjungfrau erzählt. Hana wird mit Anfang 20 zum "Mann". Sie lässt aus familiären Gründen ihre Weiblichkeit hinter sich und lebt fortan als Mann. Doch nach einem Jahrzehnt will sie wieder Hana sein. Leichter gesagt als getan... Der Einblick in einen Teil der albanischen Kultur war wirklich sehr interessant. Man erfährt hier im "Westen" viel zu wenig darüber, obwohl Albanien ja nicht so weit weg ist. Sicher hätte man das noch ein wenig intensivieren können, aber der Fokus liegt ja doch eher auf dem Thema "Schwurjungfrau". Ich kannte das vorher nicht und ich finde die Autorin hat das wirklich gut rübergebracht. Hanas Zerrissenheit wird wirklich sehr authentisch rübergebracht. Sowohl ihre Zerrissenheit als Frau/Mann, genauso wie als Albanerin/Neuamerikanerin und als Mensch der seine Freiheit will und sich doch für die Familie aufopfert. Sicher sind einige Passagen manchmal etwas aufgebläht und die "Liebesgeschichte" mit Patrick ganz zum Schluß wirkt etwas komisch, aber ingesamt ist das Buch doch sehr lesenswert. Einfach weil es ein interessantes und unbekanntes Thema aufgreift und man gut mit der Protagonistin mitfühlen kann. Mein Fazit: Wer gerne mal zu etwas anspruchsvollerer Literatur greift, ist hier genau richtig.

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