Problemlagen und Hilfsangebote für Kinder psychisch kranker Eltern
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
568 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668211742
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,5, Hochschule Esslingen, Veranstaltung: Entwicklung unter Risikobedingungen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die speziellen Problemlagen von Kindern mit einem psychisch kranken Elternteil beleuchtet werden. Es soll geschildert werden, welchen sozialen und psychischen Belastungen diese Kinder innerhalb ihrer Familie ausgesetzt sind und auch welche Gefahren für die eigene Entwicklung daraus resultieren.
Der zweite Teil dieser Arbeit befasst sich mit den bereits existierenden Hilfsangeboten für Kinder psychisch kranker Eltern und wie diese sich bewährt haben.
Wenn eine Person in Deutschland psychisch erkrankt, kann sie auf ein vielfältiges Angebot von Hilfen bauen: Ärzte, Psychotherapeuten, Kliniken für Psychiatrie und Sozialpsychiatrische Dienste bilden bundesweit ein gut ausgebautes Netz an Hilfsangeboten.
Ganz anders sieht es in Bezug auf Familienangehörige und insbesondere Kinder psychisch kranker Menschen aus. Diese stehen oft unter extremer psychischer und sozialer Belastung.
Wenn Mutter oder Vater für Wochen oder Monate in einer Klinik untergebracht werden, ist die Familie auseinander gerissen und muss sich neu organisieren. Der Kontakt zum betroffenen Elternteil bricht ab und lässt sich nur schwer durch Besuchszeiten in der Klinik im gleichen Masse aufrecht erhalten.
Aber auch wenn Mutter oder Vater dann wieder zu Hause sind, bleibt die Situation oft mindestens ebenso belastend für die Kinder. Sie wissen oft nicht, in welcher Stimmung sie ihre Eltern vorfinden wenn sie nach Hause kommen: Extrem deprimiert, völlig ausgelassen oder womöglich in psychotischen Wahnvorstellungen verhaftet. So schildern betroffene Kinder1 oft ein Klima der Angst, das zu Hause herrsche, da sie nicht einschätzen können was als nächstes passiert. Auch können Kinder, je kleiner sie sind, das Verhalten ihrer Eltern nur schwer einordnen und als eine Krankheit erkennen. Die Folge davon ist oft eine tiefe Verunsicherung im Verhältnis und in der Bindung zu den Eltern. Dies führt nicht selten bei den Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten oder mündet im Extremfall sogar in psychischen Krankheiten bei den Kindern selbst.
Was die Problemlage dieser Kinder noch verschärft, ist die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen, die auch heute noch in der Gesellschaft vorhanden ist. Allein in unser Alltagssprache sind Redewendungen wie "der ist ja irre" oder "durchgeknallt" gang und gäbe. Somit ist es nicht unbedingt einfach, sich dazu zu bekennen, einen psychisch kranken Vater oder eine psychisch kranke Mutter zu haben.
Der zweite Teil dieser Arbeit befasst sich mit den bereits existierenden Hilfsangeboten für Kinder psychisch kranker Eltern und wie diese sich bewährt haben.
Wenn eine Person in Deutschland psychisch erkrankt, kann sie auf ein vielfältiges Angebot von Hilfen bauen: Ärzte, Psychotherapeuten, Kliniken für Psychiatrie und Sozialpsychiatrische Dienste bilden bundesweit ein gut ausgebautes Netz an Hilfsangeboten.
Ganz anders sieht es in Bezug auf Familienangehörige und insbesondere Kinder psychisch kranker Menschen aus. Diese stehen oft unter extremer psychischer und sozialer Belastung.
Wenn Mutter oder Vater für Wochen oder Monate in einer Klinik untergebracht werden, ist die Familie auseinander gerissen und muss sich neu organisieren. Der Kontakt zum betroffenen Elternteil bricht ab und lässt sich nur schwer durch Besuchszeiten in der Klinik im gleichen Masse aufrecht erhalten.
Aber auch wenn Mutter oder Vater dann wieder zu Hause sind, bleibt die Situation oft mindestens ebenso belastend für die Kinder. Sie wissen oft nicht, in welcher Stimmung sie ihre Eltern vorfinden wenn sie nach Hause kommen: Extrem deprimiert, völlig ausgelassen oder womöglich in psychotischen Wahnvorstellungen verhaftet. So schildern betroffene Kinder1 oft ein Klima der Angst, das zu Hause herrsche, da sie nicht einschätzen können was als nächstes passiert. Auch können Kinder, je kleiner sie sind, das Verhalten ihrer Eltern nur schwer einordnen und als eine Krankheit erkennen. Die Folge davon ist oft eine tiefe Verunsicherung im Verhältnis und in der Bindung zu den Eltern. Dies führt nicht selten bei den Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten oder mündet im Extremfall sogar in psychischen Krankheiten bei den Kindern selbst.
Was die Problemlage dieser Kinder noch verschärft, ist die Stigmatisierung psychisch kranker Menschen, die auch heute noch in der Gesellschaft vorhanden ist. Allein in unser Alltagssprache sind Redewendungen wie "der ist ja irre" oder "durchgeknallt" gang und gäbe. Somit ist es nicht unbedingt einfach, sich dazu zu bekennen, einen psychisch kranken Vater oder eine psychisch kranke Mutter zu haben.
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