Die Bedeutung von Träumen in der Antike. Das Traumorakel von Oropos
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.03.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
272 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668163249
Im zweiten Kapitel der vorliegenden Arbeit werden auf Grundlage von Lexikonartikeln aus "Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft" (RE) zunächst Traumbilder und Epiphanien gegenübergestellt, denn nur die Epiphanie ist eine direkt von den Göttern gesandte Botschaft. Um die meist medizinische Anfrage an einen Gott, zunächst den Gott der Heilkunst Asklepios, zu richten und damit eine Epiphanie bewusst induzieren zu können, durchlief man die Inkubation, das Schlafen in einem Tempel, die ebenfalls im 2. Kapitel thematisiert wird. Die Odyssee dient hier als literarische, eine Münze aus Smyrna als numismatische Quellengrundlage.
Im Zentrum des 3. Kapitels steht das Traumorakel von Oropos. Es war eines der bedeutendsten Orakel, das vom 5. Jh. v. Chr. bis ins 3. Jh. n. Chr. Oneiromantik praktizierte. Als literarische Quellengrundlage dienen die Reisebeschreibungen Pausanias' . Der in Oropos verehrte Heros war Amphiaraos, seine Figur wird auf Basis eines Weihreliefs dargestellt. Daran anschliessend wird der Ablauf der medizinischen Orakelanfrage in Oropos beschrieben und kritisch daraufhin befragt, inwieweit der Betrieb im Heiligtum tatsächlich die Medizin in den Mittelpunkt stellte oder ob das pekuniäre Interesse überwog.
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