Band 104
Der unbeugsame Bergbauer Der Bergpfarrer 104 - Heimatroman
Aus der Reihe
Der Bergpfarrer
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.07.2016
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
889 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740905453
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Wolfgang Pahlinger ahnte nichts Gutes, als der Wagen auf den Hof fuhr. Der Mann, der ausstieg, war ihm nicht unbekannt. In den letzten Wochen war Franz Reiter mehrmals auf den Berghof gekommen, um die Forderung der Bank einzutreiben. Immer vergeblich, denn bei dem Bauern gab es nichts zu holen. Bei seinem letzten Besuch hatte der Gerichtsvollzieher dann die Zwangsräumung angedroht. Diesem Verfahren waren etliche Pfändungsversuche vorangegangen, und als diese nicht fruchteten, hatte die Bank den jungen Bauern verklagt. Das Gericht entschied zu Gunsten der Gläubigerin, und Wolfgang Pahlinger wurde aufgefordert, den Hof, der seit über drei Generationen im Familienbesitz war und nun der Bank gehörte, zu räumen.
War Franz Reiter die anderen Male immer alleine hergekommen, so folgte heute seinem Pkw ein grosser Möbelwagen. Der Gerichtsvollzieher stieg aus und kam auf das Haus zu. Wolfgang stand am Fenster und wartete ab. Die Haustür hatte er abgesperrt, und in seiner rechten Hand hielt er die Jagdflinte, die er vom Vater geerbt hatte.
Es klopfte. Einmal, zweimal. Dann ein drittes Mal, energischer. Der Bauer vernahm die Stimme des Vollstreckungsbeamten.
»Herr Pahlinger, öffnen Sie! Ich weiss, dass Sie da drinnen sind.«
Ein Zucken ging über das markante Gesicht des Bauern. Wolfgang Pahlinger war achtundzwanzig Jahre alt. Er hatte strohblondes Haar, eine schlanke Gestalt und Hände, die zupacken konnten. Trotzdem hatte ihm diese Kraft nicht helfen können, den Hof zu erhalten. Die allgemeine schlechte wirtschaftliche Lage, zwei aufeinander folgende Missernten und nicht zuletzt ein Feuer, das die grosse Scheune in Schutt und Asche legte, hatten den Niedergang beschleunigt.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Wolfgang Pahlinger ahnte nichts Gutes, als der Wagen auf den Hof fuhr. Der Mann, der ausstieg, war ihm nicht unbekannt. In den letzten Wochen war Franz Reiter mehrmals auf den Berghof gekommen, um die Forderung der Bank einzutreiben. Immer vergeblich, denn bei dem Bauern gab es nichts zu holen. Bei seinem letzten Besuch hatte der Gerichtsvollzieher dann die Zwangsräumung angedroht. Diesem Verfahren waren etliche Pfändungsversuche vorangegangen, und als diese nicht fruchteten, hatte die Bank den jungen Bauern verklagt. Das Gericht entschied zu Gunsten der Gläubigerin, und Wolfgang Pahlinger wurde aufgefordert, den Hof, der seit über drei Generationen im Familienbesitz war und nun der Bank gehörte, zu räumen.
War Franz Reiter die anderen Male immer alleine hergekommen, so folgte heute seinem Pkw ein grosser Möbelwagen. Der Gerichtsvollzieher stieg aus und kam auf das Haus zu. Wolfgang stand am Fenster und wartete ab. Die Haustür hatte er abgesperrt, und in seiner rechten Hand hielt er die Jagdflinte, die er vom Vater geerbt hatte.
Es klopfte. Einmal, zweimal. Dann ein drittes Mal, energischer. Der Bauer vernahm die Stimme des Vollstreckungsbeamten.
»Herr Pahlinger, öffnen Sie! Ich weiss, dass Sie da drinnen sind.«
Ein Zucken ging über das markante Gesicht des Bauern. Wolfgang Pahlinger war achtundzwanzig Jahre alt. Er hatte strohblondes Haar, eine schlanke Gestalt und Hände, die zupacken konnten. Trotzdem hatte ihm diese Kraft nicht helfen können, den Hof zu erhalten. Die allgemeine schlechte wirtschaftliche Lage, zwei aufeinander folgende Missernten und nicht zuletzt ein Feuer, das die grosse Scheune in Schutt und Asche legte, hatten den Niedergang beschleunigt.
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