Moral und Recht in der Wirtschaftsethik. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 27.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-25760-3
Essay aus dem Jahr 2015 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Wirtschaftsethik, Sprache: Deutsch, Abstract: In vorliegender Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche Verantwortung der FIFA für die menschenunwürdigen, gefährlichen Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern, welche als billige Arbeitskräfte für die fristgerechte Errichtung der Spielstätten eingesetzt werden, aus wirtschaftsethischer Sicht zuteil wird. Dazu werden im Folgenden zunächst die Begriffe Moral und Recht definiert, gegeneinander abgegrenzt sowie Wechselbeziehungen herausgearbeitet. Anschliessend erfolgt die Darstellung der Bedeutung von Moral und Recht in der Wirtschaftsethik am Beispiel der Aktivitäten und Gebaren der FIFA im Hinblick auf die Situation der Gastarbeiter in Katar. Die Arbeit schliesst mit einem Blick auf mögliche Handlungsalternativen. Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association), ein nicht-gewinnorientierter Verein mit konzernähnlicher Struktur bestehend aus den sechs Kontinentalverbänden AFC (Asien), CAF (Afrika), Concacaf (Nord-/Mittelmarika), Conmebol (Südamerika), OFC (Ozeanien) und UEFA (Europa) wurde 1904 in Paris gegründet. Eingetragen im Handelsregister verpflichtet sich die FIFA im Sinne des Artikels 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, ihre Mittel zur "Verbesserung und weltweiten Verbreitung des Fussballs insbesondere durch Jugend- und Entwicklungsprogramme" zu verwenden (ebd.). Im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften zahlt die FIFA als nicht gewinnorientierter Verein nach Schweizer Steuerrecht 4 % Steuern auf ihren Reingewinn, während Kapitalgesellschaften mit 8 % auf den erwirtschafteten Gewinn besteuert werden (Tages Anzeiger, 2011). Ihre steuerliche Sonderstellung begründet die FIFA damit, dass stets die völkerverbindende Wirkung den Zweck der eigenen Aktivitäten bildete (FIFA, 2015). Nun ist jedoch in der Ausbeutung und der fahrlässigen Tötung von Gastarbeitern, welche sich im Rahmen der Vorbereitung der Fussball-WM 2022 in Katar vollziehen, kein völkerverbindendes Wirken zu erkennen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung