Metadaten im Film. Bedeutungder Interoperabilität und ausgewählte Metadatenstandards für kinematographische Werke
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-26276-8
Der polnische Geschäftsmann Boleslaw Matuzewski forderte in einer Druckschrift 1898 den gleichen Stellenwert und die gleiche Anerkennung für kinematographische Werke wie für andere Dokumente, da filmische Dokumente als historische Quelle dienen können. Allerdings liegt der Wert eines Films als Quelle für ein historisches Ereignis nicht allein in der originalen Aufnahme, sondern vor allem in der genauen Zuschreibung und Dokumentation dieser, also den Metadaten. Anhand des Zitates des Filmhistorikers Viktor Listov über Filmmaterial aus der Oktoberrevolution 1917, wird die Bedeutung der Metadaten bei filmischem Material deutlich: "Aber wie wenig wissen wir über seine Einstellungen! Wenn wir z.B. sagen, dass sie in den Tagen der Oktoberrevolution gedreht wurden, so hiesse das so gut wie nichts zu sagen. Denn die Ereignisse (...) verfolgen die Historiker in Stunden und Minuten. Und wenn wir wollen, dass unsere Filmeinstellungen die Bedeutung eines historischen Dokuments erhalten, so ist es unerlässlich, sie so exakt wie möglich zuzuschreiben. (...) Solange dies nicht geleistet wird, werden die Einstellungen des Oktobers lediglich 'atmosphärische' Bedeutung besitzen."
Doch welche Metadaten werden bei Filmen erfasst? Welche Standards existieren dafür? Wie wird das Problem der Langzeitarchivierung bei audiovisuellen Medien angegangen? Diese und weitere Fragen habe ich mir bei einem Besuch des Deutschen Literaturarchivs in Marbach im Rahmen des Blockseminars "Digital Humanities im Archiv" gestellt nachdem ich erfahren hatte wie literarische Werke archiviert und dokumentiert werden.
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