Produktbild: Knochenjob

Knochenjob

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.10.2016

Verlag

Drachenmond Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1214 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783959911931

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.10.2016

Verlag

Drachenmond Verlag

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1214 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783959911931

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  • padmanpl.blog

    aus Frankfurt

    5/5

    17.11.2017

    eBook (ePUB)

    Eine interessante Ansicht über Herrn Tod und sein "Leben"

    Vorweg möchte ich erklären, warum diese Geschichte „anders“ ist. Sie behandelt nämlich Themen, die in der heutigen Zeit ein ziemliches Tabu geworden sind, obwohl sie täglich überall auf der Welt zugegen sind. Die Themen sind Tod und Sterben. Aber in einer Art und Weise, die spannend und interessant zu lesen ist. Wichtig ist auch zu sagen, dass die Geschichte voll von schwarzem Humor, Sarkasmus, Ironie und Selbstironie ist. Wer sowas mag, so wie ich, wird oft und viel zu lachen haben. Die Tatsache, dass der Tod personifiziert wurde und dieses Buch von seinen Erlebnissen im Laufe der Jahrmilliarden „selbst“ geschrieben worden ist, stellt sich wahrlich als grandios heraus. In der Geschichte selbst erfährt man viel über die Arbeit und das Leben von Tod und wie er nach und nach genug davon hat. Durch die Erzählung lässt Tod viel in seine Gedanken blicken und sozusagen auch hinter seine Kulissen. Diese Seite vom Tod ist eine, die eher nur sehr selten betrachtet wird. Mit der Zeit wird auch verständlich, warum er nicht mehr der Tod in dieser Form sein möchte. Sein Ruf ist einfach nicht der beste und daran möchte er unbedingt etwas ändern. Seine Versuche sind herzallerliebst aber leider nicht mit Erfolg versehen. Diese sind sogar gut beschrieben, denn er versucht sich in Erster Hilfe. Man kann ihm jedenfalls nicht vorwerfen, dass er es nicht versucht hätte. So muss er sich stets neue Dinge einfallen lassen und probiert diese auch aus. Irgendwann beschließt er eine Reise zur Zeit zu unternehmen um seinen Unmut zu äußern. Seine Erzählung ist dabei jedoch nicht geradlinig, da häufig ein Rückblick oder Erklärungen zu Situationen mit unter Anderem weiteren Personifizierungen, wie zum Beispiel Leben, Zufall, Glück und weiteren, eingeschoben werden. Diese eingeschobenen Anekdoten bieten Abwechslung und machen meiner Meinung nach die Gesamtgeschichte verständlicher. Man merkt insgesamt in diesem Buch, dass sich die Autorin ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt hat. Schließlich werden auch die kulturell unterschiedlichen Vorstellungen beschrieben, welche Erscheinung der Tod hat. Denn er tritt nicht überall auf der Welt als der bekannte „Sensenmann“ auf. Zudem ist die Idee, wie es sich mit dem Sammeln der Seelen verhält, schön durchdacht. Die Vorstellung, dass Tod ein ganz angenehmer Zeitgenosse ist und wie er die Seelen der Verstorbenen abholt und diese sich ihm gegenüber verhalten, bieten eine neue, recht positive Sichtweise zum Tod und Sterben. Darüber muss man erstmal nachdenken, finde ich. Der Charakter von Tod ist in diesem Buch sehr gut getroffen. Genau so stellt man ihn sich vor, wenn es um Charaktereigenschaften geht. Auch der Schreibstil passt und ist nicht zu kompliziert, so dass sich diese Geschichte sehr gut lesen lässt. Die Idee und die Umsetzung, sowie die Darstellung vom Tod als Person, haben mich an dieses Buch gefesselt. Obwohl es kein spezielles Spannungshoch gibt, wollte ich dranbleiben um diese Geschichte weiterzulesen. Das ist wirklich nicht die Norm bei mir. Aber es machte Spaß zu lesen und der besondere Humor, der passend zum Tod ist, sind das entsprechende Tüpfelchen auf dem „i“. Kurzum kann ich das Buch insbesondere jenen empfehlen, die sich ohnehin mit dem Tod als solchen beschäftigen und / oder eine Affinität zum schwarzen Humor besitzen. Für diese Menschen ist das Buch geradezu perfekt.

  • east

    5/5

    07.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Manchmal braucht der Tod eben ein Marmeladenglas

    “Schicksal und Karma trafen sich in einer Bar. Was, ihr haltet dies für den Anfang eines Witzes? Ihr solltet mich inzwischen besser kennen. Ich mache keine Witze.” Der Tod als Buchfigur ist ein eher seltenes Phänomen. Wenn er dann doch mal auftaucht, dann nur als Nebencharakter oder um ein paar Leute aus ihrem Leben abzuholen. Aber wie ist das Leben als Tod so? (Ja, genau solche Wortspiele beinhaltet das Buch in Massen) Wir lesen die Memoiren eines Todes, der keine Lust mehr hat auf seine rostige Sense, voller Sarkasmus und einem nicht zu vernachlässigenden Anteil schwarzem Humor (muss ja, ne?) Ich hab noch nie so viel irre rumgekichert beim lesen. Die Geschichte beinhaltet aber auch die Sicht des Todes auf das Leben, auf unsere Welt und aus der Distanz ergeben sich ganz neue Sichtweisen. Die Autorin hat es geschafft, in das Selbstmitleid und den Galgenhumor (höhö) eine ganze Menge Tiefgang und schlaue Sprüche zu verpacken. Knochenjob ist also ein humorvolles Buch für Momente, in denen man ein Lachen und eine kleine Portion Mut gebrauchen kann. (Und niedliche Illustrationen vom Tod will man ja auch nicht verpassen.) Und merkt euch: Manchmal braucht der Tod eben ein Marmeladenglas.

  • Christina

    aus Bernau am Chiemsee

    5/5

    31.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Mega Lustig

    Der Tod in einer Lebenskrise. So könnte man das Buch zusammenfassen, denn er hat das Bedürfnis einen Seelenstriptease in Form seiner Memoiren kund zu tun. Denn der Tod ist nicht böse. Er ist cool und lustig. Zudem zutiefst ironisch und auch Sarkasmus ist ihm nicht fremd. Doch er hatte von Anfang an keine Chance. Zugegeben, er holt sehr weit aus. Aber nur so kann man die globalen Zusammenhänge erkennen. Seine Chefin Zeit und seine Kollegen Leben, Krankheit, Schicksal, Glück und Karma müssen ebenfalls herhalten, um sein Dasein ins rechte Licht zu rücken. Das Buch ist extrem lustig geschrieben und trieft nur so von Sarkasmus. Es gibt sehr viele Wendungen und man muss gedanklich etwas am Ball bleiben, da die Handlung zwischen den Jahrmillionen springt. Je nachdem, wie weit der Tod wieder ausholt, um einen unglücklichen Zufall ins rechte Licht zu rücken. Der Schreibstil ist dabei erfrischend locker, leicht und lustig und passt genau zur Geschichte. Es ist sprachlich einfach und modern verfasst. Das Buch ist auch für Jugendliche geeignet, die nicht so gerne lesen, da es sehr kurzweilig ist und die Charaktere sehr mitreißend erzählen. Allgemein sind die Protagonisten und Antagonisten sehr kantig und greifbar beschrieben, was ich mir nicht einfach vorstelle, da es sich um Urbegriffe handelt und nicht um Personen. Fazit: Dies ist das erste Buch seit der Bibel nach Biff, welches mich wieder so richtig zum Lachen gebracht hat. Sarah Adler hat den Begriffen eine Gestalt gegeben, welche mitreißend und greifbar sind. Die Geschichte hat einfach rundum Spaß gemacht!

  • Christina P.

    aus Hamburg

    4/5

    09.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die Memoiren des Todes

    Gäbe es die Memoiren des Todes, wie würden diese wohl aussehen? Ich weiß es, denn es gibt sie wirklich! Und eigentlich ist der Tod auch gar kein so übler Typ, sein Job ist halt nur... sterbenslangweilig! Zeit, dass sich was ändert! Anders, als es in 08/15-Memoiren so üblich ist, springt der Tod in seinen Erzählungen immer wieder von der Gegenwart in Erinnerungen aus der Vergangenheit. Das ist auch ganz gut so, denn wer möchte erstmal seitenweise was über Einzeller lesen, anstatt zu verfolgen, wie der Tod versucht, sein Image aufzupolieren? Oder wenn es darum geht, wie der Tod händeringend eine Vertretung sucht, der er vorrübergehend seine Sense in die Hände drückt, damit er bei der "Zeit" eine Änderung seiner Jobbeschreibung herausschlagen kann? Neben der "Zeit" kommen übrigens auch andere Größen im Buch vor wie "Leben", "Krankheit", "Zufall", "Glück" und "Schicksal", eine jede mit ihren Macken und Eigenarten. Sarah Adler versteht es gekonnt, mit Worten zu jonglieren und haucht dem teils zynischen Tod eine Art Leben ein, wodurch er einem tatsächlich mit der Zeit immer sympathischer wird. Beim Lesen bin ich in Welten eingetaucht, welche dem Buch einen wunderschönen Fantasytouch verliehen - Hut ab vor so genialen Einfällen! Einzig die vielen spontanen Zeitsprünge im Buch sorgten dafür, dass ich lange nicht richtig in das Buch hereinfinden konnte, da mich das mehr irritierte als dass ich einen roten Faden erkennen konnte. Zum Glück gab sich das nach einer Weile. Ein schönes Buch voller Wortspielereien und schwarzem Humor!

  • Christina P.

    aus Hamburg

    4/5

    09.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die Memoiren des Todes Gäbe…

    Die Memoiren des Todes Gäbe es die Memoiren des Todes, wie würden diese wohl aussehen? Ich weiß es, denn es gibt sie wirklich! Und eigentlich ist der Tod auch gar kein so übler Typ, sein Job ist halt nur... sterbenslangweilig! Zeit, dass sich was ändert! Anders, als es in 08/15-Memoiren so üblich ist, springt der Tod in seinen Erzählungen immer wieder von der Gegenwart in Erinnerungen aus der Vergangenheit. Das ist auch ganz gut so, denn wer möchte erstmal seitenweise was über Einzeller lesen, anstatt zu verfolgen, wie der Tod versucht, sein Image aufzupolieren? Oder wenn es darum geht, wie der Tod händeringend eine Vertretung sucht, der er vorrübergehend seine Sense in die Hände drückt, damit er bei der "Zeit" eine Änderung seiner Jobbeschreibung herausschlagen kann? Neben der "Zeit" kommen übrigens auch andere Größen im Buch vor wie "Leben", "Krankheit", "Zufall", "Glück" und "Schicksal", eine jede mit ihren Macken und Eigenarten. Sarah Adler versteht es gekonnt, mit Worten zu jonglieren und haucht dem teils zynischen Tod eine Art Leben ein, wodurch er einem tatsächlich mit der Zeit immer sympathischer wird. Beim Lesen bin ich in Welten eingetaucht, welche dem Buch einen wunderschönen Fantasytouch verliehen - Hut ab vor so genialen Einfällen! Einzig die vielen spontanen Zeitsprünge im Buch sorgten dafür, dass ich lange nicht richtig in das Buch hereinfinden konnte, da mich das mehr irritierte als dass ich einen roten Faden erkennen konnte. Zum Glück gab sich das nach einer Weile. Ein schönes Buch voller Wortspielereien und schwarzem Humor!

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    Sandra Eisenring

    Orell Füssli Winterthur

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    5/5

    02.04.2017

    eBook (ePUB)

    Einfach erfrischend.....

    ....anders ist das Buch von Sarah Adler. Herrlich erfrischend anders. Herzlichen Dank für eine tolle Lektüre. Ich möchte nicht spoilern, deshalb gibts hier nicht viel mehr. Der Klappentext trifft es gut. Ich habe mich sehr gut unterhalten, öfter mal einfach gelacht und bewundere die Autorin für ihre Ideen. Freue mich schon auf das nächste Buch von ihr. Absolut ein tolles Buch aus dem Drachenmondverlag (der noch mehr sehr schöne Bücher hat).

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