Der Versailler Vertrag. Instabilitätsfaktor für die Demokratie in der Weimarer Republik?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
293 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668243378
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,3, , Veranstaltung: Weimarer Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit Unterzeichnung des Versailler Vertrages am 28.06.1919 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles galt der Erste Weltkrieg (1914-1918) formal als beendet und Deutschland wurde als Hauptschuldiger für die Ursachen und Folgen dieses Krieges bezichtigt.
Die hohen Reparationsleistungen, die die deutsche Wirtschaft vor hohe Belastungen stellten auf der einen Seite und die Demütigung während der Vertragsunterzeichnung auf der anderen, sorgten für Empörung und Unzufriedenheit in Politik und Gesellschaft und es entstand die einheitliche Meinung, dass Deutschland ein gerechter Frieden versagt worden wäre. In den Folgejahren wurde die erste deutsche Demokratie in der Weimarer Republik immer wieder mit innen- sowie aussenpolitischen Spannungen konfrontiert und endete schliesslich im Jahre 1933, nach lediglich 15 Jahren, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten unter der Führung Adolf Hitlers und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (1939-1945).
Doch galt der Versailler Vertrag als ein Instabilitätsfaktor für die Demokratie in der Weimarer Republik und wenn ja, inwiefern? Diese Frage bildet das Kernthema der Arbeit und selbige wird im Nachfolgenden beantwortet, indem der Tag der Unterzeichnung am 28.06.1919 und die damit assoziierte Demütigung genauer betrachtet werden. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Untersuchung der Erwartungen, welche die Deutschen an den Versailler Vertrag hatten durch die Analyse politischer Diskurse vor Aushändigung der Friedensbedingungen durch die alliierten Siegermächte und danach. Des Weiteren erfolgt eine Herausstellung der Wahrnehmung des Versailler Vertrages in Politik und Gesellschaft unter Erläuterung der darauffolgenden Auseinandersetzung mit "Versailles" und es werden Gründe aufgeführt, weshalb keine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Friedensvertrag stattgefunden hat.
Die hohen Reparationsleistungen, die die deutsche Wirtschaft vor hohe Belastungen stellten auf der einen Seite und die Demütigung während der Vertragsunterzeichnung auf der anderen, sorgten für Empörung und Unzufriedenheit in Politik und Gesellschaft und es entstand die einheitliche Meinung, dass Deutschland ein gerechter Frieden versagt worden wäre. In den Folgejahren wurde die erste deutsche Demokratie in der Weimarer Republik immer wieder mit innen- sowie aussenpolitischen Spannungen konfrontiert und endete schliesslich im Jahre 1933, nach lediglich 15 Jahren, mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten unter der Führung Adolf Hitlers und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (1939-1945).
Doch galt der Versailler Vertrag als ein Instabilitätsfaktor für die Demokratie in der Weimarer Republik und wenn ja, inwiefern? Diese Frage bildet das Kernthema der Arbeit und selbige wird im Nachfolgenden beantwortet, indem der Tag der Unterzeichnung am 28.06.1919 und die damit assoziierte Demütigung genauer betrachtet werden. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Untersuchung der Erwartungen, welche die Deutschen an den Versailler Vertrag hatten durch die Analyse politischer Diskurse vor Aushändigung der Friedensbedingungen durch die alliierten Siegermächte und danach. Des Weiteren erfolgt eine Herausstellung der Wahrnehmung des Versailler Vertrages in Politik und Gesellschaft unter Erläuterung der darauffolgenden Auseinandersetzung mit "Versailles" und es werden Gründe aufgeführt, weshalb keine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Friedensvertrag stattgefunden hat.
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