Sind Lehrer an berufsbildenden Schulen in Deutschland mit der Heterogenität der Schüler überfordert? Mögliche Defizite in Aus- und Fortbildung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
12.07.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
351 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668257559
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Lehrprofessionalität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die These, der im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen wird, lautet: Lehrende in der beruflichen Bildung in Deutschland sind aufgrund unzureichender Aus- und Fortbildung mit der Heterogenität der Schülerschaft überfordert. Gerade im Hinblick auf die im Sinne von Lehr-Professionalität geforderte "Verantwortungsübernahme gegenüber dem Individuum ebenso wie gegenüber dem Gemeinwesen", gewinnt diese Diskussion besondere Bedeutung für Lehrende aber auch das System der beruflichen Bildung selbst.
Die Heterogenität der Schülerschaft in der beruflichen Bildung nimmt zu. So verändert sich die Bewerberstruktur von Auszubildenden und, damit einhergehend, die Zusam-mensetzung von Klassen in berufsbildenden Schulen. Auch die Vorbildung der Schüler variiert mitunter von keinem Abschluss über Hauptschul- oder Realschulabschluss bis hin zur Hochschulreife innerhalb eines Ausbildungsganges - ungeachtet im Ausland erworbener und nicht zuordenbarer Abschlüsse. Zwar herrscht hinsichtlich des Geschlechts in vielen Ausbildungsberufen noch immer ein starkes Gefälle, d. h. eine geringe Heterogenität. Jedoch weisen einige Zweige, z. B. Kaufleute oder Verkäufer, bereits eine hohe Durchmischung auf. Darüber hinaus verfügen immer mehr Auszubildende über einen Migrationshintergrund und mit einer Spanne von unter 16 bis über 24 Jahren sehen sich die Lehrenden bisweilen grossen Altersunterschiede und damit Entwicklungsstadien innerhalb einer Klasse gegenüber. Obgleich die Individualität von Schülern mitnichten ein neues Phänomen darstellt, so müssen die Lehrenden doch zunehmend spezifischeren und stärker divergierenden Hintergründen und Voraussetzungen in der Klassengemeinschaft begegnen.
Im Folgenden werden zuerst der Begriff Heterogenität klar umrissen sowie die Phasen der Lehrerbildung in Deutschland kurz beschrieben. Anschliessend erfolgt eine kritische Betrachtung, zunächst der Aus- und hiernach der Fortbildung von Lehrkräften in der beruflichen Bildung. Zuletzt wird oben aufgestellte These kritisch gegen die angeführten Argumente geprüft und die Arbeit mit den daraus gezogenen Schlüssen abgeschlossen.
Die Heterogenität der Schülerschaft in der beruflichen Bildung nimmt zu. So verändert sich die Bewerberstruktur von Auszubildenden und, damit einhergehend, die Zusam-mensetzung von Klassen in berufsbildenden Schulen. Auch die Vorbildung der Schüler variiert mitunter von keinem Abschluss über Hauptschul- oder Realschulabschluss bis hin zur Hochschulreife innerhalb eines Ausbildungsganges - ungeachtet im Ausland erworbener und nicht zuordenbarer Abschlüsse. Zwar herrscht hinsichtlich des Geschlechts in vielen Ausbildungsberufen noch immer ein starkes Gefälle, d. h. eine geringe Heterogenität. Jedoch weisen einige Zweige, z. B. Kaufleute oder Verkäufer, bereits eine hohe Durchmischung auf. Darüber hinaus verfügen immer mehr Auszubildende über einen Migrationshintergrund und mit einer Spanne von unter 16 bis über 24 Jahren sehen sich die Lehrenden bisweilen grossen Altersunterschiede und damit Entwicklungsstadien innerhalb einer Klasse gegenüber. Obgleich die Individualität von Schülern mitnichten ein neues Phänomen darstellt, so müssen die Lehrenden doch zunehmend spezifischeren und stärker divergierenden Hintergründen und Voraussetzungen in der Klassengemeinschaft begegnen.
Im Folgenden werden zuerst der Begriff Heterogenität klar umrissen sowie die Phasen der Lehrerbildung in Deutschland kurz beschrieben. Anschliessend erfolgt eine kritische Betrachtung, zunächst der Aus- und hiernach der Fortbildung von Lehrkräften in der beruflichen Bildung. Zuletzt wird oben aufgestellte These kritisch gegen die angeführten Argumente geprüft und die Arbeit mit den daraus gezogenen Schlüssen abgeschlossen.
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