Ist die kurzfristige Verbesserung der Beweglichkeit durch Bandgeführte Bewegungen größer als durch Dynamisches Dehnen?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.08.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
82 (Printausgabe)
Dateigröße
2744 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668286580
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sport - Bewegungs- und Trainingslehre, Note: 1,7, Technische Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, ob die von Kelley Starrett populär gemachten "Bandgeführten Bewegungen", Vorteile gegenüber herkömmlichem Dynamischen Dehnen aufweisen. Dabei wurde die kurzfristige Verbesserung der Beweglichkeit betrachtet. Um die Beweglichkeit zu verbessern, werden in der Manuellen Therapie Techniken verwendet, die die Behandlung des gelenkumschliessenden Kapselgewebes mit einbeziehen. Die Bandgeführten Bewegungen konzentrieren sich ebenfalls auf die Behandlung von Restriktionen in der Gelenkkapsel und nicht nur auf die Dehnung des Muskels. Somit sollen durch das voneinander Entfernen der Gelenkspartner während der Dehnbewegung noch grössere Erfolge beim Beweglichkeitstraining möglich sein.
Einer Klumpenstichprobe von gesunden, schmerzfreien Crossfit-Sportlern (n=19) wurden die beiden Methoden "Bandgeführte Bewegungen" und "Dynamisches Dehnen" der rechten bzw. linken Körperhälfte zugelost und eine Übung zu der jeweiligen Methode durchgeführt. Vor und nach diesen Interventionen, welche eine Verbesserung der Hüftflexion und der Dorsalextension im oberen Sprunggelenk bewirken sollten, wurde die maximale Bewegungsreichweite mittels des "acitve-straight-leg-raise tests" in der Hüfte und eines Ausfallschrittes im Sprunggelenk gemessen. Es konnte nachgewiesen werden, dass beide Methoden zu einer signifikanten Verbesserung der Beweglichkeit führten (p<0.01).
Verglich man die Erfolge beider Methoden, so konnte für die Übung zur Verbesserung der Hüftflexion kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Bei der Sprunggelenksübung konnten durch die Bandgeführten Bewegungen signifikant grössere Erfolge verzeichnet werden als durch Dynamisches Dehnen, allerdings mit nur geringer Teststärke. Es wird vermutet, dass die komplexen Techniken aus der Therapie nicht durch ein einfaches Gummiband imitiert werden können - dieser Ansatz aber, vielversprechend ist und weiterverfolgt werden sollte.
Einer Klumpenstichprobe von gesunden, schmerzfreien Crossfit-Sportlern (n=19) wurden die beiden Methoden "Bandgeführte Bewegungen" und "Dynamisches Dehnen" der rechten bzw. linken Körperhälfte zugelost und eine Übung zu der jeweiligen Methode durchgeführt. Vor und nach diesen Interventionen, welche eine Verbesserung der Hüftflexion und der Dorsalextension im oberen Sprunggelenk bewirken sollten, wurde die maximale Bewegungsreichweite mittels des "acitve-straight-leg-raise tests" in der Hüfte und eines Ausfallschrittes im Sprunggelenk gemessen. Es konnte nachgewiesen werden, dass beide Methoden zu einer signifikanten Verbesserung der Beweglichkeit führten (p<0.01).
Verglich man die Erfolge beider Methoden, so konnte für die Übung zur Verbesserung der Hüftflexion kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. Bei der Sprunggelenksübung konnten durch die Bandgeführten Bewegungen signifikant grössere Erfolge verzeichnet werden als durch Dynamisches Dehnen, allerdings mit nur geringer Teststärke. Es wird vermutet, dass die komplexen Techniken aus der Therapie nicht durch ein einfaches Gummiband imitiert werden können - dieser Ansatz aber, vielversprechend ist und weiterverfolgt werden sollte.
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