Produktbild: Nur ich bin normal
Band 1

Nur ich bin normal

Aus der Reihe Normal
4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.10.2016

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

181 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783738090055

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

30.10.2016

Verlag

Neobooks

Seitenzahl

181 (Printausgabe)

Dateigröße

1441 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783738090055

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  • Bewertung

    aus Altenmarkt an der Triesting

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Wer ist hier normal?

    Das Buch "Nur ich bin normal" von Manuel Wagner ist, soviel kann ich schon vorweg nehmen, ein polarisierendes Werk, welches durch seine ungewöhnliche Schreibweise und inhaltlichen Aspekte entweder vom Leser gänzlich akzeptiert werden kann, oder eben nicht. Im Rahmen einer Leserunde durfte ich mit dem oben genannten Roman in Kontakt treten, es in seiner Ganzheit lieben lernen und es nun als besonderes Buch bezeichnen. Leider kritisierten viele meiner Mitleser unter anderem auch folgende Aspekte: Wir folgen von beginn an einem/einer namenlosen ICH-Protagonisten/in, dessen/deren Geschlecht auch keine großartige Rolle spielt und deswegen auch nicht angegeben ist - in den einzelnen Episoden ist dieses Faktum auch irrelevant, über das Mittel der Interpretation darf man sich dazu natürlich seinen Teil denken. Ich finde, dass alleine schon die Ungewöhnlichkeit, ein namenloses, geschlechtsunspezifisches Ich durch die Handlung zu bewegen, ein gelungenes Experiment ist, welches ich in literarischer Form noch nicht kannte, und deswegen mich sofort angesprochen fühlte. Leider eben ist das manch einem zu wenig... Das "Ich" ist in dem ungewöhnlichen Roman ausgestattet mit der Unfähigkeit, mit der Gesellschaft gesellschaftlich adäquat zu interagieren, was es aber dazu veranlasst zu behaupten, es sei eigentlich das einzige normale Wesen, da die soziomanische Gesellschaft krank sei... Eine mutige Aussage, die es in vielen verschiedenen, dem Leser sicherlich aus der eigenen Erfahrung bekannten Situationen (Schule, Studium, Einkauf im Bio-Laden,...) zu erklären versucht. Für die kritischen Stimmen ist dies leider zu wenig und klischeehaft, für die Leser, die den Zugang zum Buch gefunden haben heißt das ein munteres "Zwischen-den-Zeilen-Lesen" und ein heiteres "Fröhnen-an-Gesellschaftskritik". Der, selbst ernannte "Experte der Soziophobie", stolpert dabei durch zwischenmenschliche Episoden, begegnet dabei seinem Lakai "Hündchen" (soooo lustig!!!), ertappt sich des Öfteren beim Abdriften in gesellschaftliche Normen und versucht, seine Umwelt zu verstehen bzw. ggf. zu "heilen". Fazit: "Nur ich bin normal" ist kein Buch für Jedermann/frau. Es fühlt sich vielmehr wie ein literarisches Experiment an, welches offensichtlich die Leserschaft in 2 Hälften spaltet. Deswegen ist meine Rezension eben umso mehr subjektiv zu werten - ich mag das Buch so wie es ist! Selten so ein anspruchsvolles, frei interpretierbares und befriedigendes Werk gelesen!

  • margaret k.

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Wenn die normalen Menschen der Gesellschaft eigentlich unnormal sind

    Die Geschichte wird aus der Sicht eines Ich- Erzählers erzählt, über den man weder Namen noch Geschlecht erfährt. Dies führt jedoch dazu, dass man sich gut in die Person hineinversetzen kann, was ich sehr gut fand, weil es in dieser Geschichte sehr wichtig ist die Sicht dieser Person zu verstehen. Das "Ich" hält sich selbst für soziophob, es hasst es von anderen Menschen umgeben zu sein und ganz besonders deren soziale Sichtweise und Verhalten. In kurzen Kapiteln werden viele Situationen aus fast allen Lebensphasen von Geburt bis Erwachsensein beschrieben und was der Erzähler dort erlebt und wie er die Situation sieht. Dabei wird der Schreibstil oft belehrend, was beim langen Lesen manchmal etwas ermüdend sein kann. Trotzdem kommen die Gefühle und Gedankengänge gut und verständlich rüber und bringen einen dazu über bestimmte Dinge nachzudenken. Allgemein sind mir beim Lesen alltägliche Dinge aufgefallen, die man ohne nachzudenken macht und doch beim genaueren Nachdenken dumm und unlogisch sind. Daran merkt man wie abhängig jeder von uns von der Gesellschaft und der Anerkennung anderer Menschen ist. Der Erzähler hat einen starken Charakter, der nur an manchen Stellen etwas zu brökeln droht, doch die meiste Zeit ist er davon überzeugt, dass die ganze Gesellschaft krank ist und nur er allein normal ist. Dieses Verhalten bringt einen in der Geschichte oft zum Lachen, da dadurch witzige Situationen entstehen. Wobei ich sagen muss, dass ich es wirklich faszinierend finde, dass der Autor es geschafft hat eine Stelle gleichzeitig lustig und traurig zugleich zu beschreiben. Es kommt immer darauf an wie man selbst es sehen möchte, da es schon oft sehr schwarzer Humor ist. DIe Person in der Geschichte an sich fand ich auch interessant. An manchen Stellen hat mich ihre Sturheit aufgeregt an anderen konnte ich mich selbst erkennen. Ich denke man kann mit verschiedenen Ansätzen an dieses Buch herangehen und jedes Mal etwas Neues entdecken oder es anders interpretieren. Der Versuch die Welt aus anderen Augen zu zeigen ist meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Das Ende war etwas abrupt, aber wie ich gehört habe soll es noch einen zweiten Teil geben. Ansonsten ist das Buch wert gelesen zu werden, um andere Menschen zu verstehen und sein eigenes Handeln zu reflektieren, da im Alltag oft Dinge zwischen den Zeilen stehen, die keiner ausspricht.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Was ist schon normal ?!

    Ehrlich solch ein Buch hab ich noch nicht gelesen ,ein Buch das einerseits genial aber auch zu Kopfschütteln und Unverständnis bei vielen Lesern führen wird . Zum Inhalt Erzählt wird die Geschichte eines namenlosen Protagonisten ,einem Außenseiter und Eigenbrötler der mit seinen Mitmenschen so gar nichts anfangen kann Auf ironische aber auch oft überzogene Art und Weise erzählt er aus seinem Leben mit den "anderen " an dem er notgedrungen teilnehmen muss . Seien es die absurden Verhaltensweisen seiner Mitmenschen die er alle als "nicht normal " ansieht ,Oder auch nur der Umgang mit dem normalen Alltag. Zum Buch Mit seinem außergewöhnlichen Cover ist dieses Buch natürlich ein Eyecatcher . Mit 113 Seiten ist es eine sehr kurzweiliger Roman der aber trotz allem Stoff zum Nachdenken bietet . In 61 Kapiteln werden hier kurze Lebensberichte des Protagonisten erzählt . Der Schreibstil ist flüssig lesbar . Meine Meinung zum Buch : Ja wie soll ichs sagen ? Ich für meinen Teil fand es stellenweise sehr interessant und unterhaltsam was sich aber dadurch erklären lässt das ich auch nicht zur sogenannten Norm gehöre und von daher viele Dinge tatsächlich nachvollziehen kann natürlich nicht in dem Maße wie hier aufgeführt aber durchaus das fünckchen Wahrheit hinter der Geschichte erkenne . Hier jetzt weiter ins Detail zu gehen spare ich mir ,lest das Buch selber ,lasst euch darauf ein sofern das möglich ist und bildet Euch eure eigene Meinung . Von mir 4 Sterne dafür

  • Bewertung

    aus Wittendörp

    3/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Witziges Buch mit ernstem Thema

    Er ist anders. Das bemerkt die Hauptperson bereits im Kindesalter. Er denkt nicht so wie die normalen Leute, und steckt dafür oft Prügel ein. Er sieht sich selbst als von der Krankheit "geheilter" an und alle anderen sind krank. Denn sie streben nach der Aufmerksamkeit und Anerkennung anderer und können ohne die Gemeinschaft nicht leben. So aber nicht er, er meidet bewusst große Menschenmengen und verachtet die "Sozialsüchtigen"(die, die von deren abhängig sind). Denn er liedet an Soziophobie und hat schwer mit der Krankheit zu kämpfen, auch wenn er es selber nicht zu gibt. Das Buch ist in der Ich-Form der Hauptperson geschrieben. Erzählt wird wie in einer Art Tagebuch, es fängt an bei der Geburt und man erlebt die verschiedenen Altersstufen. Dabei werden alle mögliche skurille Situationen geschildert und durch die " etwas andere" Sichtweise erlebt man Alltagssituationen plötzlich ganz neu und kann selber darüber lachen. Die Hauptperson bekommt in diesem Buch kein Geschlecht von dem Autor vorgeben, das heißt jeder muss für sich selbst entscheiden, ob die Person nun männlich oder weiblich ist. Zwar ist man am Anfang etwas irritiert, aber nachher bessert sich das. Für mich war die Person eindeutig männlich, für andere jedoch eindeutig weiblich. Der Schreibstil des Autor gefiel mir nicht so ganz. Kurze Seiten bzw. Sätze waren kein Problem, aber liest man mehrere Kapitel hinter einander, verliert man die Konzentration. Dann ergibt der Text für mich kein Sinn mehr, und ich muss die Sätze Wort für Wort wieder holen um den Inhalt zu verstehen. Das liegt, denke ich Mal, aber auch an dem schwierigen Thema. Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, denn die Hauptperson ist sprichwörtlich das schwarze Schaf, und unterscheidet sich in fast allem zu seinen Mitmenschen. Auch der Buchtitel ist sehr gut gewählt, denn die Hauptperson lebt in der stetigen Überzeugung, dass nur er normal ist und alle anderen "krank". Die Geschichte im allgemeinen, finde ich sehr interessant, da man auch noch vieles über das Thema Soziophobie lernen konnte. Durch die skurrilen Situationen war das Buch locker und witzig. Jedoch gefiel mir der Schriftstil und die Ungeschlechtheit der Hauptperson nicht so gut. Von mir gibt es 3 von 5 für verdiente Sterne.

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